Anfang des Jahrtausends hatte er noch einen Marktanteil von über 90 Prozent. Von diesem Traumergebnis ist der Internet Explorer inzwischen weit entfernt.
Microsofts Internet Explorer verliert weiter deutlich Marktanteile. Nach Angaben des US-amerikanischen Marktforschungsinstituts Janco büßte der Browser fast zehn Prozent ein und erreicht noch eine Marktdurchdringung von 63,9 Prozent. Vor einem Jahr betrug der Anteil noch 73,3 Prozent, im Jahr 2002 sogar über 90 Prozent. Die Einführung der Version 7 habe diesen Rückgang nicht abbremsen können.
Verliert seit fünf Jahren Marktanteile: Der Internet Explorer von Microsoft. (© Foto: kk, flickr.com)
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Die Nummer Zwei, der Mozilla Firefox, legte dagegen im gleichen Zeitraum um 5,6 Prozent zu. Der Browser hat derzeit einen Marktanteil von 17,4 Prozent.
Zum Browser-Markt zählen die amerikanischen Analysten noch Netscape (10,2 Prozent, minus 0,5 Prozent), Google Desktop (2,4 Prozent, plus 1,7 Prozent), Opera (1,9 Prozent, plus 1,1 Prozent) und Safari (1,1 Prozent, minus 0,1 Prozent).
Geringer Verlust für Windows
Nur einen leichten Verlust an Marktanteilen hat Janco dagegen beim Microsoft Betriebssystem Windows gemessen. Seit Januar dieses Jahres sei ein Rückgang bei allen Versionen von 96,3 auf 95,8 Prozent zu beobachten. Dabei sei der Anteil der Vista-Nutzer um 0,7 Prozent auf 5,7 Prozent gestiegen, während der Anteil der XP-Nutzer von 81 Prozent auf 80,2 Prozent leicht sank. Bei allen anderen Windows-Versionen sei für die vergangenen zwölf Monate ein Rückgang von 14,6 auf 9,9 Prozent Marktanteil festzustellen.
(sueddeutsche.de/cid/jo)
Wirbel um Obama-Biographie
Es ist ja nicht bloß die Übermittlung von Daten nach Redmond, sondern auch die Zusammenarbeit mit den amerikanischen Geheimdiensten, die Bill Gates neben seinen geschäftlichen Praktiken so ekelhaft machen. Kein Zweifel, auch Mac OS X kann von einem Bundestrojaner durchlöchert werden, aber Steve Jobs hat sich nicht in vorauseilendem Gehorsam irgendwo eingeschleimt.
Daß nebenbei die Beweiskraft einer geenterten Festplatte im Falle einer Verhandlung vor einem Gericht null sein müßte, versteht sich von selbst: ist ein Rechner mit Spyware oder vergleichbaren Schadprogrammen infiziert, kann nicht von alleiniger Verantwortung des Inhabers für den Inhalt seiner Festplatte(n) ausgegangen werden. Wer einen Trojaner einschleust, kann auch im Stil eines Agent provocateurs klauen, hinzufügen, Daten manipulieren und Ereignisprotokolle fälschen.
So gesehen, wundert mich der nach wie vor hohe Marktanteil des Browsers genauso wie der von Windows. Die Bestrebungen, dem Volk großzügig Ausgang nach Guantanamo zu gewähren, werden aber wie erwähnt nicht vor Mac oder Linux Halt machen.
... würde mich das wundern:
und3w heise.de/newsticker/meldung/6000
auch das BS sendet nutzerspezifische Daten nach Redmont.
Wenn man die doch dort auch überreden könnte,
den Bundestrojaner gleich fest ins MS-System zu integrieren.
Das wär doch ein Sieg fürs Innenministerium!
Vielleicht geht es ja, man hat sich ja auch im Bundestag von LINUX zu MS überreden lassen.
Eine Hand wäscht die andere.....
Aufpassen, die Ihr alle doch so viel zu verbergen habt!
Ganz erstaunlich, dass immer noch knapp 64 % aller Internet Nutzer den Explorer nehmen, obwohl doch jeder weiß, dass dieser ununterbrochen Daten an Microsoft sendet. Das kann man natürlich unterbinden, ist aber, wenn es komplett sein soll schwierig. Und überflüssig, wenn es Wettbewerbsprodukte gibt.