Der Internetkonzern fotografiert systematisch Straßenzüge und Häuser deutscher Städte - Datenschützer protestieren.
Wenn die Sonne scheint in München, Berlin oder Frankfurt, kann man sie antreffen, irgendwo auf einer der größeren Straßen: Schwarze Opel-Kleinwagen mit einem sonderbaren Gestänge auf dem Dach. Dieses sieht aus wie eine Mischung aus Geschwindigkeitsradar und Computerlabor.
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Sieht aus wie ein Geschwindigkeitsradar:Auf Kleinwagen angebrachte Kameras wie diese fotografieren die Häuser und Straßenzüge deutscher Städte. (© Foto: Bert Schulze, www.bertschulze.de)
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Sechs Digitalkameras, die in einer Art Starenkasten untergebracht sind, fotografieren in hoher Auflösung die kompletten Straßenzüge deutscher Städte. Bald schon werden die Ansichten im digitalen Internet-Atlas "Maps" von Google zu sehen sein. Ob Kudamm, Leopoldstraße oder Zeil: Überall soll man am Computer virtuell durch deutsche Städte streifen können, 360-Grad-Rundumsicht inklusive.
Aber darf man überhaupt Straßenzüge und Häuser ablichten und ins Internet stellen? "Das ist nicht in Ordnung", sagt der schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert, "das kommt ja einer Auskunftei über die Wohnverhältnisse in der gesamten Republik gleich."
Straßen systematisch zu fotografieren und im Internet zur Verfügung zu stellen, sei etwas grundsätzlich anderes als wenn man selbst durch die Straßen gehe, sagt Weichert, "die Gefährdungslage ist eine mehrfache."
Leichtes Spiel für Diebe?
Zum Beispiel könnten Diebe geeignete Objekte auskundschaften, Versicherungen potentielle Kunden taxieren oder Auskunfteien die Bonität überprüfen. Nächste Woche wollen die deutschen Datenschutzbeauftragten in der Arbeitsgemeinschaft Geodaten über das Google-Projekt beraten.
In den USA hat Google bisher rund 40 Städte durchfotografiert, darunter San Francisco und New York. Wie viele es in Deutschland sein werden, will Google nicht sagen. Es liege aber im Interesse Googles, sagt Sprecher Stefan Keuchel, alle Städte zu fotografieren.
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...auch die Idee mit dem Abfotografieren der Häuser solle neu sein. In Frankreich wurden bereits im Jahr 1999 sämtliche Häuser in Paris fotografiert und in den Gelben-(online-)-Seiten online gestellt. Wer dann z.B. das gesuchte Geschäft gefunden hatte, konnte das Haus bereits im Internet ansehen um es dann leichter finden zu können.
Also wieder mal eine von Google abgekupferte Idee - und das mit nur neun Jahren Verspätung...
Und am besten erhält man den, wenn man in dem Job protestiert!
Meine Daten werden geschützt, meine Umwelt, mein Haustier, die fehlenden Schulen in Afghanistan, die Rechte der Frauen im Irak und Dubai, das Geld der Scheichs, die Atomkraftwerke - und wer beschützt mich oder pensionierte Schulleiter?
Service von Google. Hab ich schon mehrfach genutzt, z.B. um mir eine Route in San Francisco vorab anzusehen.
Wer Daten über andere sammeln will ist sicherlich nicht auf Google maps angewiesen. Vielmehr könnte man direkt vor Ort sogar die Namen der Anwohner direkt von den Briefkästen ablesen, da viele Zugangstüren zu Mietshäusern grundsätzlich nicht abgeschlossen sind.
Beispiel? Lidl hat mich als "Werbeverweigerer" diesbezüglich persönlich mit Name und Adresse angeschrieben.
Also bitte die Kirche im Dorf lassen und nicht immer alles aus Prinzip schwarz sehen.
eigentlich die Standorte seiner eigenen Server nicht preis? Mit Bild und "Mister Smith" wie er
gerade den Rechner streichelt? Es ist doch so schön alles zu wissen und voll informiert zu sein. Und wer nix zu verbergen hat, der hat ja auch...
Ein Trauerspiel, wenn man so ne Regierung hat, die alles nur für ihre Großkonzerne tut!
... dahingeschieden im Auftrag der Spanner der Welt.
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