Verbraucherschützer warnen: Immer häufiger werden Kunden über das Internet reingelegt. Die Folgen sind äußerst unangenehm.

Zum Safer Internet Day am 9. Februar haben Verbraucherschützer vor zunehmender Abzocke im Internet gewarnt.

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Die Gefahren im Auge: Am 9. Februar ist der "Safer Internet Day" (© Foto: dpa)

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Besonders boome das Geschäft mit scheinbar kostenlosen Online-Angeboten, sagte Barbara Steinhöfel von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Aber auch andere Maschen - von Täuschung bis Datendiebstahl - haben nach Angaben der Verbraucherzentralen Konjunktur. Davor schützen demnach vor allem Aufklärung und Wachsamkeit.

Ein großes Problem stellen laut Verbraucherschützerin Steinhöfel derzeit Kostenfallen im Internet dar. Im vergangenen Jahr hätten rund 7.000 verunsicherte Nutzer deshalb bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nachgefragt. Die Dunkelziffer liege aber vermutlich deutlich höher. In dem Bundesland wohnt außerdem nur etwa jeder zwanzigste Bundesbürger - was auf eine deutschlandweit sehr viel höhere Zahl schließen lässt.

Persönliche Daten beim Download

Die Masche sei dabei fast immer die gleiche: Der Kunde müsse für Informationen oder ein Download seine persönlichen Daten eingeben. Im Kleingedruckten auf der Seite und in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen steht demnach aber, dass der Verbraucher sich zu einer Zahlung oder zu seinem kostenpflichtigen Abonnement verpflichtet. Nach einiger Zeit bekommt der Nutzer dann eine Rechnung.

Steinhöfel warnte davor, die Rechnung aus der Abzock-Falle zu bezahlen. Die Verträge seien unwirksam. Von Mahnungen, Inkasso-Schreiben, Forderungen von Rechtsanwälten oder Drohungen mit Schufa-Einträgen sollten sich Verbraucher nicht verunsichern lassen. "Man wird mindestens ein Jahr mit Schreiben bombardiert", sagte die Verbraucherschützerin.

Internetnutzer sollten Widerspruch gegen die Forderungen einlegen. Musterschreiben und weitere Informationen gebe es bei den Verbraucherzentralen.

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