Teuer zu stehen kommt einer 30-jährigen Amerikanerin das Verbreiten von illegalen Downloads. Für 24 Songs muss sie jeweils 9250 Dollar Strafe zahlen.
Der erste Prozess in den USA um Musikpiraterie im Internet ist mit einer saftigen Geldstrafe für die 30-jährige Angeklagte ausgegangen. Die alleinstehende Mutter aus dem US-Bundesstaat Minnesota wurde am Donnerstag zur Zahlung einer Geldstrafe von insgesamt mehr als 222.000 Dollar (157.000 Euro) verurteilt. Eine Geschworenen-Jury befand Jammie Thomas für schuldig, durch die Weitergabe von Musikdateien an andere Internetnutzer die Urheberrechte großer Plattenfirmen verletzt zu haben.
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Thomas hatte eine außergerichtliche Einigung abgelehnt, bei der sie mit einer geringeren Strafe davongekommen wäre. Stattdessen zog sie vor Gericht und stritt die Vorwürfe von Verbreitung illegaler Downloads ab. Nach dem Urteil muss sie nun je 9250 Dollar Strafe für jeden von insgesamt 24 illegal verbreiteten Songs zahlen. Wäre sie für alle auf ihrem Computer gefundenen mehr als 1700 Downloads zur Kasse geben worden, wäre ein Bußgeld in Millionenhöhe fällig geworden. Der Verband Recording Industry Association of America strengte in den vergangenen Jahren Verfahren gegen Tausende Tauschbörsennutzer an.
(AFP)
Rekord in Deutschland
ob es nicht vieleicht etwas über die strenge schlägt, 9250 euro für jeden song zu verlangen? ich kenne die finanzsituation dieser frau nicht, aber mir erscheint es, dass die musikindustrie ohne rücksicht auf existenzen versucht kohle zu saugen. bitte korrigiert mich wenn ich da völlig falsch liege.
sind downloads nicht auch eine großartige möglichkeit, kostenlos werbung zu machen? wer süchtig nach musik ist der kauft doch originale, oder nicht? eine cd ohne original cover/booklet ist mir ein graus!
ich denke, die downloader haben vorher (vor entstehen der tauschbörsen!) auch nix gekauft.
@diego666: 100%ige zustimmung!
Wieso habe ich gegen die Netiquette oder AGB verstoßen. Ich habe weder auf illegale Seiten verwiesen (www.heise.de) noch irgend jemanden beschimpft. Die Bitte "bitte genauer recherchieren" stellt doch wohl allen Ernstes keine Beschimpfung oder Beleidigung dar. Auch ist es m.E. zulässig, Zitate aus Artikeln anderer Herausgeber zu schreiben, zumal ich das deutlich mit Anführungszeichen und Quellenangaben getan habe. Sollte die Redaktion meine Fragen zu sehen bekommen, wäre ich um eine Antwort sehr dankbar.
MfG
Woweil
Bitte beachten Sie unsere netiquette und unsere AGB
Es gibt immer noch gute Musik gerade im mehr oder weniger harten Gitarrenmusikbereich.
Ich brauche keine Majorlabels und eines ist sicher, sie ziehen den Hass der Musikfans auf sich und werden dran zugrundegehen und das vollkommen zurecht.
Unterstützt die Musik von Indielabels, ladet euch deren Musik runter und kauft die besten Alben. Geht auf deren Konzerte und kauft ab und zu ein T-Shirt.
Ignoriert den ganzen, nichtssagenden Majorschrott. Das seltsame ist ja, wenn sich mal eines eine gute Band unter den Nagel gerissen hat, die wirklich gute wegweisende Alben rausbrachte, ist das nächste Album, was diese Band auf dem Major rausbringt, plötzlich genauso belanglos.
Glattgeschliffene Produktionen ohne Charme, keine Ecken und Kanten, die erst beim zweiten Hören ihre Wirkung entfalten, einfach tote Zombiemusik.
Man hört es einmal, denkt, ist gut, man hört es zweimal und ...........ach doch lieber die Alte...
Was denken die überhaupt?
Dass jedes Lied, dass runtergeladen wurde, ansonsten den Weg in die Einkaufstasche gefunden hätte?
Ich glaube, die überbewerten ihre Musik und die Potenz meines und eures Geldbeutels.
@streifenfrei:
Das meiste ist wirklich vollkommener Nonsense, würde an meinem Kaufverhalten auch nichts ändern, bzw. die Zeiten, wo ich die Bands gekauft hätte, sind längst vorbei.
Und wissen Green Day oder No Doubt, was da in ihrem Namen abgeht? Und die bezeichnen sich als Punks, Frechheit!...Und das mit einem Lied, was gute 15 Jahre alt ist.
Ist sie nun für den Download oder die Weitergabe von Musik verurteilt worden? Der Artikel wiederspricht sich da mehrmals.
Paging