ARD und ZDF starten mit ihrem HDTV-Programm. Doch wer auch Privatsender empfangen möchte, muss beim Gerätekauf genau hinsehen.

Nun ist es da: HDTV wird endlich auch von ARD und ZDF übertragen. Und neben dem Bezahlsender Sky liefern auch private Free-TV-Stationen ihre Programme in hochauflösenden Bildern.

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HDTV-Receiver: Viele Fallen beim Kauf (© Foto: dpa)

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Was in den meisten Haushalten noch fehlt, ist der für den Empfang nötige Receiver. Die Auswahl bei den HD-Receiver genannten Geräten ist schon recht groß. Doch vor dem Kauf müssen sich Verbraucher genau überlegen, welche Sender sie über welchen Weg ins Haus holen wollen.

Grundsätzlich kommen derzeit zwei Wege infrage: Satellit oder Kabel. Wer Sat-TV wünscht beziehungsweise schon eine Schüssel hat, muss sich entscheiden, ob er nur die Öffentlich-Rechtlichen - ARD, ZDF und Arte - in HD sehen will oder auch Private wie Pro7 und RTL. Gilt Ersteres, ist im Prinzip jeder HD-Sat-Receiver tauglich.

Privates Free-TV ist ein Problem

Komplizierter wird es für Zuschauer, die auch privates Free-TV hochauflösend wollen: Der Satelliten-Betreiber Astra hat dafür die Plattform HD+ aufgebaut. Für den Empfang braucht es einen HD+-fähigen Receiver, der eine Smartcard vom Betreiber aufnehmen kann - denn die Programme laufen verschlüsselt. Die Smartcard ist in den ersten zwölf Monaten kostenlos. Jedes weitere Abo-Jahr kostet 50 Euro.

HD+ ermöglicht den Sendern, den Konsum einzuschränken: "Sie können zum Beispiel festlegen, dass Aufnahmen von HD-Sendungen nach einer gewissen Zeit nicht mehr angesehen werden können", erklärt Christoph de Leuw von der Zeitschrift Audio Video Foto Bild in Hamburg. Es lasse sich auch verhindern, dass Aufnahmen vorgespult werden, etwa um Werbung zu überspringen.

Das sollte wissen, wer einen Receiver mit Festplatte kaufen will. Schließlich sind die Geräte teurer - auch wegen des zweiten Tuners, der erlaubt, eine Sendung zu sehen, während eine andere aufgenommen wird. Zwar lässt sich ein einfacher Receiver mit USB per externer Festplatte zum Digital-Rekorder machen. Dann fehlt jedoch der zweite Tuner. Zudem ermöglicht nicht jeder Receiver mit USB das Aufnehmen

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