Auch Yahoo greift an

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Nokia reagiert damit auf den Vormarsch anderer, beispielsweise von Google. Der amerikanische Suchmaschinengigant dringt aggressiv ins mobile Internetgeschäft ein. Mit Hilfe von Partnern entwickelt Google ein kostenloses und offenes Betriebssystem für Mulitmedia-Handys. An diesem "Android" genannten Programm arbeiten auch Entwickler von T-Mobile, der Mobilfunktochter der Deutschen Telekom.

Der taiwanesische Handyhersteller HTC, führend bei Smart-Phones, und der südkoreanische Samsung-Konzern planen, bereits Ende des Jahres Handys mit dieser Software auszustatten. Deren Nutzer können damit schrankenlos das Internet über ihr Handy nutzen. Doch Google will die Mobilfunker auch in ihrem Kerngeschäft attackieren. So bietet der Konzern bei der Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen in den USA mit.

Auch Yahoo greift mit einem eigenen Portal an, gebündelt sind hier E-Mails, Fotos, Wettervorhersagen und Nachrichten. Der Service ist schon für mehr als 300 unterschiedliche Handys verfügbar. Sicher ist der Softwaregigant Microsoft auch wegen der Möglichkeiten des mobilen Internet an der Übernahme von Yahoo interessiert.

Somit wird das Geschäft für die Mobilfunker zunehmend schwieriger. So konnte Apple sogar erstmals eine Beteiligung eines Handyherstellers an den Handyumsätzen durchsetzen. Als Gegenleistung dürften die Netzbetreiber nun das iPhone verkaufen. Dies ist ein klarer Indikator für die Machtverschiebung im Mobilfunkgeschäft hin zu den Handyherstellern.

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(SZ vom 29.2.2008/mia)