Wer beim Autofahren mit seinem Handy eine Kurzmitteilung schreibt, riskiert sein Leben. Eine neue Studie zeigt: SMS sind gefährlicher als Alkohol am Steuer.
Dass es gefährlich ist, am Steuer eines Autos Handy-Kurzmitteilungen zu lesen oder zu verfassen, leuchtet auf Anhieb ein. Das Erstaunliche an einer jetzt vorgestellten Studie des britischen Transport Research Laboratory (TRL) ist daher, in welchem Maß SMS am Steuer diese Gefahr erhöht.
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Handy am Steuer: Eine neue Studie zeigt, dass simsen beim Autofahren gefährlicher ist als Drogen- und Alkoholkonsum. (© Foto: ddp)
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Laut der Studie, bei der Probanden in einem Fahrsimulator auf visuelle und akustische Signale reagieren sollten, ist Simsen gefährlicher als Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, aber auch schlimmer als Telefonieren während der Fahrt.
Die Forscher stellten fest, dass sich die Reaktionszeiten deutlich erhöhten. Manche der Testfahrer hatten das visuelle Signal nicht einmal wahrgenommen. Das Schreiben von Textbotschaften auf dem Handy erhöhte die Reaktionszeit im Durchschnitt um 35 Prozent. Bei Cannabis-Konsum waren es 21 Prozent.
Blick von der Straße
Die SMS-Anwender fuhren außerdem näher auf und hatten um 90 Prozent mehr Schwierigkeiten als nicht abgelenkte Fahrer, auf mehrspurigen Straßen die Spur zu halten. Was den Umgang mit Textbotschaften am Steuer so gefährlich macht, ist dem TRL zufolge eine Kombination verschiedener Faktoren. Das Verfassen eines Textes nehme die Fahrer geistig in Anspruch, außerdem müssten sie das Gerät in einer Hand halten und den Blick öfters von der Straße weg und auf den Handybildschirm richten.
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Kuriose Schilder (4)
es dürfte wohl jedem klar sein, dass die Gefahr durch SMS-schreiben um ein sehr Vielfaches höher ist, als beim Telefonieren (vor allem, wenn man Automatik hat...). Der Haken dabei ist: Handy am Ohr ist für jeden sichtbar, SMS-schreiben nicht so direkt. Und die Strafe ist die Selbe...
Wenn hier jedoch wirklich etwas zu regeln ist, dann, dass immer noch die überwiegende Mehrheit der Autoradios ohne BT-Freisprecheinrichtung verkauft werden (dürfen). Was mit Sicherheit auch nicht an den Kosten liegt, denn ich hatte z.B. ein Elta, das grad mal 100Euro gekostet hat und bestens funktionierte. Die heutigen Kfz sind so vollgestopft mit Elektronik-Schnickschnak, aber zu ner BT-Freisprecheinrichtung reichts nicht...??? Sollte genauso Pflicht werden, wie Gurte und Kopfstützen!
Guter Vorschlag, einfach im Strassenverkehr alles frei geben, dann regelt sich alles von selbst. Die ohne gesunden Menschenverstand fahren dann z.B. 180 in der Stadt (wurde hier letztens tatsächlich einer geblitzt, allerdings nicht erwischt).
Träumer!
@kanchenjunga
nö, ich meins leider ernst
ich finde nur dass die übermässigen regelungen in jedem bereich immer mehr dazu führen, daß die menschen sich nicht mehr aus eigenem antrieb und aufgrund ihres gesunden menschenverstandes richtig verhalten sondern aus angst vor strafe.
der gesetzgeber regelt schon alles.. und da man da schon unter druck ist hält man es anscheinend nicht mehr für nötig selbst zu denken oder sich eigene grenzen zu setzen
denke dieser druck verleitet viele auch dazu, lücken zu nutzen die noch sind, da es doch "recht" ist. mancheiner guckt da aus seinem käfig und schreit aus lauter trotz "seht her ich kann frei sein und tun was ich mag".
ok, es ist bereits zu spät und der teufelskreislauf schon gebastelt... aber wie weit wollen wir gehen? wollen wir wirklich die mündigkeit komplett abschaffen?
jetzt weiss ich leider nicht ob ich ihren beitrag jetzt ernst nehmen muss oder ob das eine satire auf andere foristen mit etwas "gewöhnungsbedürftiger" meinung sind.
grundsätzlich finde ich aussendienstler im audi a6 mit handy am ohr wesentlich gefährlicher als frauen im mini. und zwar nicht aus gender-gründen sondern weil meistens ca. 120km/h tempounterschied zwischen beiden liegen.
Paging