Der Nachteil all der schicken Funktionen: Das G1 braucht viel Strom. Der Hersteller nennt eine Akku-Laufzeit von fünf Stunden Gesprächszeit und nahezu fünfeinhalb Tage Standby-Zeit. Aber wer nutzt ein Smartphone nur zum Telefonieren oder lässt es als Staubfänger liegen? Daher sollte man also immer das Ladekabel zur Hand haben, wenn man das G1 regelmäßig nutzen will.
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Die Startseite des Handys zeigt die wichtigsten Anwendungen. Sie ist allerdings zu groß, um komplett auf dem Display angezeigt zu werden. Die verborgene Fläche kommt aber schnell zum Vorschein, wenn man sie sich mit dem Finger herholt. Die Symbole für die wichtigsten Anwendungen kann man sich ins Zentrum der Startseite legen, die weniger wichtigen an den Rand.
"Android Markt" noch überschaubar
Weitere Anwendungen gibt es auf dem von Google betriebenen "Android Market". Dort bieten Entwickler ihre Angebote für die Android-Plattform an, die sich drahtlos auf den G1 herunterladen lassen. Das Angebot ist bislang kostenlos, mit etwa drei Dutzend Anwendungen und zehn Spielen allerdings auch noch gut überschaubar.
Darunter ist etwa ein "Barcode Scanner", der die eingebaute Drei-Megapixel-Kamera des G1 dazu nutzt, um den Barcode von beliebigen Produkten einzulesen und dann eine zugehörige Webseite zu öffnen. So kann man schnell einmal zusätzliche Informationen über ein Buch abrufen oder Preise überprüfen. Das Programm "Ecorio" verwendet die GPS-Fähigkeit des G1, um nicht nur den Verlauf von Reisen zu erfassen, sondern auch den "carbon footprint", also die dabei entstandene Kohlendioxid-Belastung.
Bereits integriert ist die YouTube-Unterstützung. Aber obwohl das Video-Portal zu Google gehört, ist die Darstellung der Filme bislang eher enttäuschend und reicht nicht an die Qualität auf einem Desktop-PC heran. Etwas problematisch ist auch die Soundausgabe: Das G1 verzichtet auf einen Standardanschluss für Kopfhörer - stattdessen wird der mitgelieferte Ohrhörer in den Mini-USB-Anschluss gesteckt, der auch zum Aufladen des Geräts verwendet wird. Andere Kopfhörer lässen sich nur mit einem Adapter verwenden.
Ein Ausweg könnte die Bluetooth-Anbindung eines Kopfhörers sein. Aber leider unterstützt der G1 keine Stereo-Headsets an seiner Bluetooth-Schnittstelle.
Bis zur Perfektion des Smartphones braucht es also noch etwas Zeit. Auch beim iPhone war die zweite Version besser als die Premiere, und die Software wird kontinuierlich weiterentwickelt. Der Auftakt für Android ist aber insgesamt durchaus gelungen. In den USA ist das G1 ab Mittwoch zum Preis von 179 Dollar (umgerechnet 133,50 Euro) zu haben, mit einem Zweijahresvertrag für die Mobilfunknutzung.
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(AP/Rachel Metz/heh)
Surfrider Beach in Malibu
"...so kann man sich mit dem Telefon in der Hand in die Richtung wenden, in die man laufen möchte."
Diese herrliche Formulierung lässt viel Spielraum für die eine oder andere sarkastische Bemerkung :-)