Am Mittwoch kommt das neue Google-Handy auf den Markt. Ein erster Test zeigt, ob das Smartphone den hohen Erwartungen gerecht wird.

Hohe Erwartungen begleiten das erste Google-Handy bei seinem Marktstart am Mittwoch. Mehr als ein Jahr nach dem iPhone zeigen die ersten Erfahrungen: Das G1 ist nicht das ultimative, vollkommene Smartphone. Aber es ist voll interessanter Funktionen für mobile Internet-Freaks. Das vom taiwanischen Hersteller HTC gefertigte Gerät mit dem Google-Betriebssystem Android, bringt T-Mobile zunächst jedoch nur in den USA auf den Markt.

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G1: Das erste Handy mit dem Google-Betriebssystem Android kann dem iPhone noch nicht das Wasser reichen. (© Foto: ap)

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Das G1 ist etwa so groß wie das iPhone, aber etwas fülliger. Das wahlweise schwarz oder bronzefarben gekleidete Gehäuse besteht auf der Vorderseite aus einem großen Touchscreen-Display, vier Tasten und einem Trackball für das Ansteuern von Navigationselementen auf dem Bildschirm. Dreht man das Telefon nach links, öffnet sich unter dem Touchscreen eine vollwertige Tastatur - ein Gewinn für alle, die Web-Adressen oder Texte auf richtigen Tasten eingeben wollen und nicht über ein "virtuelles Keyboard" wie beim iPhone.

Einfache Bedienung

Vom Start weg ist das G1 einfach zu bedienen. Die Oberfläche ist eingängig und stellt sofort viele bekannte Google-Dienste bereit wie E-Mail oder Google Talk. Die Google Maps sind hier ergänzt um einen kleinen Kompass - so kann man sich mit dem Telefon in der Hand in die Richtung wenden, in die man laufen möchte.

Texte und Bilder werden im Browser gestochen scharf dargestellt. Auf Anhieb funktionieren das Instant-Messaging mit Freunden, die Suche nach den nächsten Cafés und natürlich auch Telefongespräche.

Der integrierte Browser ist einfach zu bedienen. Wenn kein WLAN-Netz zur Verfügung steht, werden die Seiten über das dem UMTS-Standard entsprechende 3G-Netz von T-Mobile schnell aufgebaut.

Allerdings ist dieses Netz noch ziemlich neu, und bislang wählen sich nur wenige Geräte dort ein. Wenn kein 3G zur Verfügung steht, wird die EDGE-Technik für die Mobilfunkverbindung eingesetzt, die etwas langsamer, aber immer noch schnell genug ist. Mit dem Finger auf dem Display kann man Ausschnitte vergrößern und bekommt ebenso schnell wieder die Übersicht über die gesamte Webseite.

Fotos und Musik werden auf einer microSD-Speicherkarte abgelegt. Mitgeliefert wird eine 1-Gigabyte-Karte, das G1 unterstützt aber auch Speicherkarten bis 16 GB.

Auf der nächsten Seite: Schwächen bei Stromverbrauch und Videodarstellung.

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