Wer einen günstigen Apple-Rechner haben möchte, kann mit dem Kauf eines gebrauchten Modells einige hundert Euro sparen. Dabei sollten allerdings ein paar Details beachtet werden.
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist Zurückhaltung angesagt - auch beim Kauf eines Computers. Aber irgendwann muss halt mal ein Neuer her. Wer dabei partout nicht auf einen Rechner aus dem Hause Apple verzichten möchte, kann ein paar Hundert Euro sparen, indem er einen Gebrauchten ersteht. Dabei sollten allerdings einige Kleinigkeiten beachtet werden.
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Apple-Rechner: wenig Preisverfall (© Foto: Reuters)
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"Man kann natürlich immer reinfallen", sagt Christian Möller von der in München erscheinenden Zeitschrift Macwelt über den Kauf eines gebrauchten Macs. Daher ist es wichtig, sich möglichst gut über den Zustand des angebotenen Rechners zu informieren - und sich ein Umtauschrecht zu sichern. Der Händler maconline.de zum Beispiel gibt auf Gebrauchte ein Jahr Gewährleistung und ein vierwöchiges Umtauschrecht für private Käufer.
Keinen großen Preisverfall
Grundsätzlich gilt: "Ein Mac altert nicht so schnell wie ein PC", sagt Christian Möller. Dafür ist die hohe Verarbeitungsqualität der Rechner verantwortlich. Für den an einem Gebraucht-Modell interessierten Käufer hat das einen Nachteil: "Es gibt bei gebrauchten Macs keinen so großen Preisverfall wie bei PCs."
Gebrauchte Macs findet man bei vielen autorisierten Apple-Händlern - und bei privaten Verkäufern auf eBay. Auch Apple selbst bietet über seine Website sogenannte Refurbished-Modelle an: generalüberholte Rechner. "Die Geräte sind nicht sonderlich alt", sagt Pressesprecher Georg Albrecht in München. Ein Jahr Garantie gibt Apple auf die Generalüberholten, bei denen es sich oft um Test- oder Vorführgeräte handelt.
Die Refurbished-Modelle seien in der Regel zwischen 100 und 200 Euro günstiger, so Möller. Dabei muss der Käufer beachten, dass sie oft besser ausgestattet sind als in der Standard-Konfiguration.
Ein generalüberholtes MacBook etwa mit 2,4 Gigahertz schnellem Intel Core 2 Duo, 13-Zoll-Breitbild-Display, 2 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher, 160 GB großer Festplatte, SuperDrive-Laufwerk und eingebauter Webcam stand vor kurzem auf der Apple-Homepage zum Verkauf - für 960 Euro. Gegenüber einem gleichwertig ausgestatteten Neugerät ergibt das dem Hersteller zufolge eine Ersparnis von 190 Euro.
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OB-Kandidatin Nallinger
Wer meint, er könne einen PC von der Stange mit einem Mac vergleichen liegt ziemlich weit daneben. Wenn in den bekannten Großmärkten Geräte für 400 - 600 über den Tisch gehen, ist die Qualität der Innereien oft minderwertig und noch dazu meist mindestens 1 1/2 bis 2 Jahre alt.
Qualitativ vergleichbare PCs findet man höchstens bei Dell, HP und mit Einschränkungen bei Sony. Wählt man sich dort allerdings eine Konfig. die einem aktuellen Mac entsprich, bezahlt man etwa den gleichen Preis.
Als grober Richtwert für aktuelle Gebrauchtpreise ist diese Liste ganz hilfreich:
macnews.de/datenbanken/gebrauchtpreisliste/77426.html
Was allerdings kein PC bietet, ist die Flexibilität bezüglich der Auswahl an Betriebssystemen. Einen Schulungsraum mit Windows, Mac OS x und Linux geht eigentlich nur mit einem Mac.
kleiner Auktionszwischenstand gefällig?
EUR 433,81 ;-)
und noch 5 Tage 19 Stunden.
Normalerweise geht die Kiste nicht unter 800 Euronen weg!
"Grundsätzlich gilt: "Ein Mac altert nicht so schnell wie ein PC", sagt Christian Möller. Dafür ist die hohe Verarbeitungsqualität der Rechner verantwortlich." "
Hmm... hier sollte man doch mal sorgfältig differenzieren. Manche alten Apple-Rechner sind tatsächlich absolut unverwüstlich, beispielsweise die alten blau-weißen G3 Desktop-Rechner oder deren G4-Nachfolger. Auch die iMac G4 sind unglaublich zuverlässig, ebenso wie die guten alten Powerbooks G3 oder die bunten allerersten iBooks. Die nachfolgenden iBooks G3 und Powerbooks G3/G4 waren hingegen absolut katastrophal verarbeitet und absolut unzuverlässig. Bei meinen beiden iBook G3 waren Akku und Laufwerk schief eingebaut, es gab Pixelfehler und noch dazu einen defekten Öffnungsmechanismus, so daß ich das nagelneue Gerät erstmal zum Händler bringen mußte, um es überhaupt öffnen zu können... Laut Statistik sind inzwischen über 80 % der iBooks G3 ausgefallen (Mainboard-Schaden). Die aktuelleren Macbooks haben ebenfalls große Qualitätsmängel und überhitzen - würde ich nie kaufen.
"Für den an einem Gebraucht-Modell interessierten Käufer hat das einen Nachteil: "Es gibt bei gebrauchten Macs keinen so großen Preisverfall wie bei PCs."
Mein Tipp: einen alten Powermac G4 kaufen und dann mit LeopardAssist das aktuelle Betriebssystem installieren. Kostenpunkt (habe ich im Dezember 2008 gekauft) für den Rechner waren 80 Euro, dazu kam noch ein neuer DVD-Brenner für 25 Euro.
Einen gigantischen Preisverfall gibt es immer, wobei allerdings für manche Macs bei Ebay völlig absurd überhöhte Preise gezahlt werden, während andere Rechner wie die Desktop-G4 aus unerfindlichen Gründen für wenig Geld weggehen.
Mal sehen, ob das MacBook auf eBay in 6 Tagen, wenn die Auktion endet, immer noch bei "etwa 300 Euro" steht...
cgi.ebay.de/MacBook-SCHWARZ-13-2-4-GHz-250-GB-HERSTELLERGARANTIE_W0QQitemZ120391843445QQcmdZViewItemQQptZApple_Systeme?hash=item120391843445&_trksid=p3286.c0.m14&_trkparms=72%3A1229%7C66%3A2%7C65%3A12%7C39%3A1%7C240%3A1307
Als SZ-Mitarbeiter bekommt man beim Apple Store München Rabatt, mit "normalen" Presseausweis nicht.
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