GamesDas war 2017 für Gamer wichtig

Nintendo bringt die Switch auf den Markt, "PlayerUnknown's Battlegrounds" feiert Erfolge und die Branche diskutiert über Glücksspiel-Elemente. Die wichtigsten Ereignisse für Gamer im zurückliegenden Jahr

Von Caspar von Au und Julian Dörr

Resident Evil 7: Biohazard

Eines der gruseligsten Spiele des Jahres 2017 ist mit Sicherheit "Resident Evil 7: Biohazard". Erstmals setzt Entwickler Capcom auf die Ego-Perspektive, aus der der Spieler den Protagonisten Ethan durch eine verrottete Villa steuert. Ethan sucht seine totgeglaubten Frau Mia, nachdem er nach drei Jahren eine kryptische Nachricht von ihr erhalten hat.

Passend zum Perspektivwechsel setzt das Spiel im Vergleich zu den Vorgängerspielen der Reihe wieder mehr auf Horror als auf Actiongeballer. Häufig schleicht sich Ethan minutenlang durch die Villa, ohne dass sich jemand blicken lässt. In diesen Momenten bleibt genügend Zeit, um die ekeligschöne Einrichtung zu bewundern. Dann plötzlich steht ein Zombie vor dem Spieler. Der Jump-Scare funktioniert, obwohl man ihn erwartet. Dieser Effekt verstärkt sich nochmals, wenn man Resident Evil 7 mit dem VR-Headset für die Playstation spielt. Die nicht ganz ausgereifte Steuerung in der virtuellen Realität kann allerdings Übelkeit beim Spieler verursachen.

"Resident Evil 7: Biohazard" ist für Computer, Playstation 4 und Xbox One erhältlich.

Bild: Capcom/PR 30. Dezember 2017, 17:012017-12-30 17:01:36 © SZ.de/ghe