Der 23-jahrige Mark Zuckerberg wird gerne mit Bill Gates verglichen. Der Einstieg von Microsoft bei seiner Web-Community Facebook bescherte dem Ex-Harvard-Studenten Milliarden - zumindest auf dem Papier.
Das Warten hat sich gelohnt. Vor zwei Jahren hätte Mark Zuckerberg seine Internetseite für ein paar hundert Millionen Dollar verkaufen können. Das hat der heute 23-Jährige wie selbstverständlich ausgeschlagen. Im vergangenen Sommer war das Internetportal Yahoo bereit, eine Milliarde Dollar zu zahlen - auch das reichte ihm nicht.
Mark Zuckerberg: 23 Jahre und bereits Milliardär (© Foto: Reuters)
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Vor einigen Wochen taxierten Branchenkenner den Preis für Facebook.com auf acht bis zehn Milliarden Dollar. Immer noch nicht genug. Ein nun geschlossener Vertrag mit dem Softwarehaus Microsoft zeigt, dass die Webplattform von Zuckerberg 15 Milliarden Dollar wert sein könnte. Den Studienabbrecher macht das auf dem Papier zum Multimilliardär.
Auf der Webseite Facebook trifft sich die Jugend der Welt, sendet Freunden über Chatprogramme kurze Texte, stellt Fotos oder Filme von sich ins Netz oder verschickt E-Mails. 200.000 neue Nutzer melden sich täglich bei Facebook an. Zuckerberg hat schon 50 Millionen jugendliche Surfer im Register seines Internetangebotes - aber noch kein Geschäftsmodell, wie er aus den Massen Kapital schlagen will.
In diesem Jahr verdient er durch Werbeeinnahmen erstmals so viel, dass er die laufenden Kosten bezahlen kann. Auf 150 Millionen Dollar wird der Umsatz von Facebook geschätzt. Dennoch steigt jetzt das weltweit größte Softwarehaus Microsoft ein und zahlt für 1,6 Prozent Beteiligung 240 Millionen Dollar. Der 20-Prozent-Anteil von Zuckerberg ist damit hochgerechnet drei Milliarden Dollar wert.
Noch vor dreieinhalb Jahren hatte sich der Jungmilliardär seinen Erfolg nicht träumen lassen. Im Februar 2004 stellte Zuckerberg Facebook ins Netz. Die Internetseite war damals nur für seine Kommilitonen an der US-Eliteuniversität Harvard gedacht.
Wie in der gleichnamigen Campuszeitung konnten sie sich dort mit Foto und einigen persönlichen Daten eintragen. Der Erfolg war überwältigend. Zuckerberg brach das Psychologie-Studium ab und gab Facebook für weitere Unis, Schulen und später für alle frei.
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Kuriose Schilder (4)
wieder einmal zur rechten zeit, das richtige tool veröffentlicht. wenn man bedenkt, dass solche applikationen schon vor jahren im netz waren. aber ich freu mich für den mark. der scheint ganz nett zu sein.
wer keine Ahnung hat von dem was er sagt, sollte sich mit Meinungsäußerungen zurück halten. (@papamax)
Geld wird mit einer ausgeklügelten Technologie umgesetzt, die große Trafficmengen erlaubt, cleveren Prozessen, die Usern die Bedürfnisse erfüllt, die sie haben. Geschäftsmodelle entwickeln sich weiter und nur weil meine es nicht versteht, heißt es nicht, dass diese Modelle schlecht sind oder nichts taugen.
Folgte man der Argumentation, dass "diese Leute" Geld mit anderer Leute Inhalte verdienen, dann müsste jeder Händler verbal abgestraft werden. Plattformen wie die im Artikel genannte handeln statt mir physischer Materie mit virtuellen Gütern und Informationen.
Auch hier gilt wieder:
"Leute, die keine eigenen Inhalte hervorbringen und ihr Geld mit anderer Leute Inhalte machen (oft gekoppelt mit tausenden von eigentlich strafbaren Copyright-Verletzungen) scheffeln Milliarden mit Werbeeinnahmen und Börsengängen."