Bestimmte Facebook-Spiele geben Daten weiter, die ihre Nutzer identifizierbar machen. Eine Firma machte die Informationen offenbar bereits zu Geld.
Das Internetnetzwerk Facebook kommt nicht aus den Schlagzeilen: Einem Zeitungsbericht zufolge findet sich im System eine weitere Sicherheitslücke. Zahlreiche Anwendungen (Apps) läsen unerlaubt Nutzerdaten aus und gäben diese an Anzeigenkunden oder Internet-Forschungsunternehmen weiter, berichtet das Wall Street Journal auf seiner Internetseite.
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Bei den Anwendungen auf Facebook, die Nutzer installieren können, handelt es sich oft etwa um Spiele, Horoskope oder ähnliches, die nicht von Facebook, sondern von externen Anbietern programmiert wurden. Unter anderem nennt die Zeitung die bekannten Zynga-Spiele FarmVille und Teax HoldEm Poker als betroffene Apps.
Diese Spiele lesen dabei offenbar die Nutzer-Identifikationsnummern von Spielern aus und geben sie an mindestens 25 Online-Vermarkter und Internet-Tracking-Firmen weiter. Weil jeder Facebook-Nutzer mit einer solchen ID ausgestattet ist, sind die Mitglieder damit identfizierbar -auch diejenigen, die in ihrem Facebook-Profil die schärfsten Datenschutz-Optionen gewählt hätten.
Eine der Tracking-Firmen, RapLeaf, verknüpfte offenbar die Informationen aus der Nutzer-ID mit einem eigenen Datensatz von Internetnutzern, um die Informationen verkaufen. Ein Vertreter der Firma erklärte, dies sei "unabsichtlich" geschehen.
Ein Facebook-Sprecher sagte der Zeitung, das Netzwerk werde die Zugriffsmöglichkeiten auf die Daten "drakonisch einschränken". Er betonte jedoch, die Sicherheitslücke erlaube es nicht, "auf die persönlichen Daten jedweden Facebook-Nutzers zuzugreifen".
Über die Nutzer-ID gelangt man auf die Profilseite eines Mitglieds - welche Informationen dort zu finden sind, hängt von den Privatsphäreneinstellungen ab. In den Nutzungsbedingungen ist eigentlich festgelegt, dass Apps keine Nutzerdaten an Dritte weitergeben dürfen.
Facebook will das Datenschutz-Problem mit einer neuen Technologie lösen. Erst am Wochenende hatte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung über eine Datenschutz-Lücke bei Facebook berichtet. Demnach ist es möglich, E-Mail-Kontakte von Menschen herauszufinden, die bei dem Onlinedienst gar nicht angemeldet sind.
Wer bei der Anmeldung bei Facebook irgendeine ihm bekannte E-Mail-Adresse eines Nicht-Mitglieds angibt, bekommt unter Umständen Nutzer aus dessen Bekanntenkreis vorgeschlagen, soweit diese die entsprechende Adresse in ihren Kontakten haben und ihr Adressbuch mit Facebook synchronisiert haben.
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(sueddeutsche.de/AFP/joku)
Kuriose Schilder (4)
Das ist doch alles ganz klar... Verstehe nicht wer sich darüber aufregt... Wird doch immer auch hübsch gefragt... zulassen.. und so.. Ausserdem gebe ich gerne alles über mich bekannt, so weis ich das alle alles über wissen und keiner braucht mehr zu suchen. Für mich ist das eine friedensbildende Massnahme. Und Ausserdem, wissen die, ja die und die anderen auch doch eh alles über mich oder gar nichts weil ich nicht interessant genug bin. Wer will denn in der heutigen Zeit noch Geheimnisse haben ? Interessiert doch eh keinen... Auf in's neue Bewusstsein
...weniger Anzeigen geschaltet diese Woche oder wieso wird momentan so fleißig gebasht?
Wirklich Neues erfährt man da ja nicht.