Mehrere Schnittstellen zu haben, ist sinnvoll, wenn der Nutzer flexibel sein möchte und auf die Geschwindigkeitsvorteile der neuen Anschlüsse Wert legt, erläutert Lichner. Anwender sollten sich aber grundsätzlich fragen, welche Anschlüsse sie am Rechner haben, rät Feddern. "Denn mit jeder zusätzlichen Schnittstelle werden die Festplatten teurer." Festplatten mit 640 oder 750 Gigabyte Speicherplatz bekomme man für ungefähr 80 bis 100 Euro. Externe Festplatten mit einem Terabyte kosteten rund 115 Euro.

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Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten die großen Platten: "Unter 640 Gigabyte sollte man nicht gehen. Sonst kriegt man zu wenig Speicher für sein Geld", sagt Feddern. Die Kapazitäten haben sich in kurzer Zeit ohnehin enorm erweitert.

"Es sind schon die ersten Modelle mit zwei Terabyte auf dem Markt." Verbraucher sollten sich jedoch genau überlegen, was sie brauchen, rät Skurk. Für manche reiche schon ein USB-Stick - etwa wenn es nur darum geht, häufig kleinere Datenmengen von dem einen auf den anderen Rechner zu übertragen.

"Die neueren USB-Sticks haben mittlerweile auch bis zu 64 Gigabyte." Ist die Festplatte nicht in Betrieb, sollte sie stromlos stehen, empfiehlt Skurk. "Kommt es zu einer Überspannung, können die Daten auf beiden Speicherplätzen verloren gehen." Immer mehr im Kommen seien auch Festplatten mit Energiesparmodus, sagt Feddern.

Die besseren Modelle hätten zudem einen Ein- und Ausschaltknopf. Das könne wünschenswert sein, weil externe Festplatten in der Regel nicht für den Dauerbetrieb gemacht sind. "Wenn der Nutzer sie nicht braucht, sollte er sie ausschalten."

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(Philipp Laage, dpa/mri)