Wer Angst vor Datenverlust hat und kein Geld für die möglicherweise unvollständige Rettung ausgeben will, sollte mit externen Festplatten vorsorgen.

Kein Computer hält ewig. Ist er kaputt, können schnell wichtige Daten für immer verloren sein. Wer kein Geld für die möglicherweise unvollständige Rettung seiner Daten ausgeben will, kann mit externen Festplatten vorsorgen. Die ausgelagerten Speichermedien dienen einerseits als Sicherung der eigenen Datenbestände, sie können aber zum Beispiel auch genutzt werden, um die Kapazität des Notebooks zu erweitern.

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Externe Festplatte: Ein wichtiges Auswahlkriterium ist die Größe des Gehäuses. (© Foto: dpa)

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"Die Qualität fängt bei den Gehäusen an", erklärt Boi Feddern von der in Hannover erscheinenden Computerfachzeitschrift c't. Generell sollten Käufer ein Metallgehäuse vorziehen, weil dies die Wärme besser nach außen leitet. Das kühlt die Platte im Betrieb ab und erhöht damit ihre Lebensdauer. Höherwertige Modelle sind deshalb in Aluminium eingefasst.

Ein wichtiges Auswahlkriterium ist die Größe des Gehäuses. Nicht alle externen Festplatten müssen wirklich in die Hosentasche passen: "3,5-Zoll-Platten sind eher als Back-Up für den Schreibtisch gedacht", erklärt Feddern. Für unterwegs lohnten dann eher 2,5-Zoll-Platten, die etwas robuster sind und sich in der Regel über den USB-Anschluss mit Storm versorgen. Eine echte Back-Up-Platte für den Schreibtisch sollte wirklich nur für die Datensicherung benutzt werden, rät Holger Skurk vom Branchenverband BITKOM in Berlin.

Ein Vorteil der größeren Platten liege darin, dass diese viele verschiedene Schnittstellen unterstützen, erklärt Helge Lichner, Produktspezialist bei Buffalo Technology in Düsseldorf. Dazu zählen USB, FireWire und External-Serial-ATA-Anschlüsse (eSATA).

Kleinere Festplatten seien auf die weite Verbreitung von USB und FireWire 400 angewiesen. Neuere PCs dagegen haben schon eSATA, das eine sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeit bietet, so Feddern. Mac-Anwender greifen am besten auf FireWire zurück.

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