Online Einkaufen im Internet gehört für viele Menschen schon zum Alltag. Aber wie sicher sind die Bezahlsysteme? Die wichtigsten Möglichkeiten im Überblick.
Im Internet wird heute alles gekauft: Elektronik, CDs, Bücher, Bekleidung, Schmuck und sogar Lebensmittel. Einen Boom erleben Downloads wie Musik, Videos, Hörbücher, Artikel aus Zeitschriften oder Software.
Etsteigern ist das eine, bezahlen das andere (© Foto: AP)
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Die Auswahl im Internet ist riesig, Preis-Suchmaschinen wie guenstiger.de oder evendi.de suchen blitzschnell den günstigsten Anbieter, und die Ware kommt bequem per Post. Für mehr als sechs Milliarden Euro werden die Deutschen auch dieses Jahr wieder online einkaufen.
Nur mit dem Bezahlen haben viele deutsche Internet-Shopper noch ein Problem. Dabei ist die Zeit, wo im Internet fast nur per Kreditkarte bezahlt werden konnte, vorbei. Inzwischen bieten die Händler auch andere Bezahlmethoden an.
Besser auf Rechnung
Am vorteilhaftesten ist für den Kunden immer noch der Kauf auf Rechnung. Besonders die großen Internet-Versandhäuser wie Quelle, Amazon, Otto oder Baur bieten diese Möglichkeit. Der Kunde kann die bestellte Ware in Ruhe prüfen, bevor er zahlt. Will er die Ware zurücksenden, muss er dann nicht erst umständlich sein Geld vom Händler zurückverlangen, was schon mal zu Differenzen führen kann. Allerdings wird diese Zahlungsmöglichkeit in vielen Fällen erst ab der zweiten Bestellung angeboten.
Bei Vorauszahlungen auf Nummer sicher gehen
Bei allen anderen Zahlungswegen bezahlt der Kunde im Voraus, weswegen auf der Internetseite auf eine vollständige Firmenadresse des Anbieters und auf eine verschlüsselte Übertragung der persönlichen Daten geachtet werden muss.
So auch bei Lastschrift respektive Bankeinzug. Der Kunde teilt dem Händler während der Online-Bestellung seine Kontodaten mit und gestattet ihm, den Rechnungsbetrag von seinem Girokonto abzubuchen. Immerhin: Stimmt etwas mit der Ware nicht, hat der Kunde das Recht, innerhalb von sechs Wochen den abgebuchten Betrag wieder von seiner Bank zurückbuchen zu lassen, sollte sich der Händler querstellen.
Bei Händlern eher selten, aber zwischen Privatnutzern bei Ebay geläufig ist die Vorauszahlung. Dabei besitzt der Käufer im Gegensatz zur Lastschrift jedoch keine direkte Möglichkeit mehr, das Geld zurückzufordern. Bei Unstimmigkeiten muss er sich mit dem Händler in Verbindung setzen.
Kreditkarte ist weitverbreitetes Zahlungsmittel
Am häufigsten von Händlern und Käufern genutzt wird weiterhin die Kreditkarte. Der Kunde übermittelt dem Händler seine Kreditkartennummer, Laufzeit und eine dreistellige Prüfnummer, die auf der Rückseite der Kreditkarte zu finden ist und sicherstellen soll, dass nur der Besitzer die Karte benutzt.
Bei einem seriösen Händler ist das eine sichere Sache. Findet trotzdem ein Missbrauch statt, liegt die Haftung beim Händler, sofern der Kunde nicht arglos mit seiner Karte umgegangen ist.
Am schlechtesten steht der Kunde bei der Lieferung per Nachnahme da. Im Gegensatz zu den anderen Zahlungsmethoden werden dem Händler keine Kontoinformationen mitgeteilt, bezahlt wird beim Paketboten. Nachteil: Der Kunde muss bezahlen, bevor er die Ware überhaupt in die Hand bekommt und tritt so in Vorleistung. Ist das Produkt fehlerhaft oder gefällt nicht, muss er sich um sein Geld bemühen. Außerdem ist die Nachnahme mit Zusatzgebühren des Händlers und der Post verbunden.
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