Von Andreas Grote

Wer bequem im Internet surfen will, braucht einen DSL-Anschluss - viele Angebote sind aber zu umfangreich und kostspielig.

Mit einem langsamen Anschluss hat man nicht viel Freude: Internetangebote sind inzwischen ausgelegt auf einen schnellen Breitbandzugang wie DSL oder Kabel. Doch auch beim Breitbandzugang gibt es verschiedene Geschwindigkeitsklassen. Sie unterscheiden sich darin, wie schnell die Daten aus dem Internet beim Nutzer ankommen - das Download-Tempo.

Ein Router ist für eine schnelle Internetverbindungen meist unerlässlich. (© Foto: AP)

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Es ist zum Beispiel beim Herunterladen von Musik und Filmen von großer Bedeutung. Ferner ist wichtig, wie schnell der Kunde Daten von seinem Rechner aus ins Internet verschicken kann (Upload-Tempo), um etwa Digitalfotos zu versenden oder über das Internet mit Hilfe des sogenannten VoIP-Verfahrens zu telefonieren.

Je schneller der Datentransfer, umso mehr Spaß macht es, aber umso teurer ist es auch. Da ein superschneller Internetzugang monatlich zwischen 10 und 15 Euro mehr kostet als ein für die normale Nutzung ausreichender, lohnt es sich abzuwägen, ob die hohe Geschwindigkeit tatsächlich nötig ist. Die schnelleren Angebote sind zudem oft mit einer Flatrate für Telefongespräche über das Internet gekoppelt, die möglicherweise gar nicht gebraucht wird, aber trotzdem im Gesamtpaket einen Wert von mindestens fünf Euro ausmacht.

Zwei Megabit für den Einsteiger

Für Anfänger oder Wenignutzer eignet sich am besten ein Breitbandanschluss mit zwei Megabit, also 2000 Kilobit pro Sekunde (KBit/s), im Download und je nach Anbieter zwischen 200 und 250 KBit/s im Upload. Mega- und Kilobit sind Einheiten für die Größe von Daten. Diese Geschwindigkeiten reichen aus für die normalen Internettätigkeiten: Der E-Mail-Verkehr lässt sich gut erledigen, beim Internetsurfen bauen sich die Seiten rasch auf, und das Herunterladen von Titeln bei einem Musik-Portal dauert höchstens eine halbe Minute. Auch Telefonieren über das Internet ist möglich.

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