Sony will im Sommer seinen ersten 3-D-Fernseher auf den Markt bringen - doch hinter den Erfolgsaussichten der Technik steht ein dickes Fragezeichen.
Der Elektronikkonzern Sony will im Juni seine ersten 3-D-Fernseher auf den japanischen Markt bringen. Im Ausland solle der Verkauf der Geräte ebenfalls um diesen Zeitpunkt beginnen, kündigte das japanische Unternehmen am Dienstag an. Im Geschäftsjahr bis März 2011 sollten diese Modelle zehn Prozent des angepeilten Gesamtabsatzes von mindestens 25 Millionen LCD-Fernsehern ausmachen.
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Bald ist die 3-D-Technik nicht mehr einzig auf Messen zu bestaunen. (© Foto: AP)
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Kommerziell erfolgreiche Filme mit dreidimensionalen (3-D) Effekten wie "Avatar" haben bei den Bildschirmherstellern großes Interesse an der Technologie geweckt, von der sie sich die nächsten Verkaufsschlager erhoffen. Panasonic hatte jüngst Pläne für die Markteinführung solcher Geräte in den USA angekündigt, Samsung hat damit in Südkorea bereits begonnen und will das Geschäft bald international ausweiten.
Zeitgleich mit den 3-D-Fernsehern will Sony ein Update für die PlayStation 3 anbieten: Mit der Konsole sollen dann die entsprechenden Spiele und Blu-ray-Filme abspielbar sein. Auch neue Steuerungsgeräte sind geplant - allerdings wurde der Veröffentlichungstermin jüngst verschoben.
Mittelfristig ohne Brillen
Im Fernsehbereich steckt 3-D hierzulande noch in den Kinderschuhen: Der Satellitenbetreiber Astra wird ab Mai einen 3-D-Demokanal starten, der mit normalen Set-Top-Boxen zu empfangen sein wird. Am 14. März wird Sky erstmals eine komplette 3-D-Produktion ausstrahlen, allerdings nur für einen nicht genannten Kreis von Zuschauern.
Bislang sind für das Ansehen von 3-D-Filmen noch entsprechende Brillen notwendig, diese sollen durch den technischen Fortschritt jedoch mittelfristig überflüssig werden. Indes ist noch nicht sicher, ob und wie schnell sich die Technik durchsetzen wird: Branchenbeobachter rechnen damit, dass 3-D-Geräte in den nächsten beiden Jahren aufgrund des Preises nur für einen kleinen Nutzerkreis interessant sein werden.
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(Reuters/sueddeutsche.de/joku)
Wirbel um Obama-Biographie
Kerner ist doch noch das kleinere Übel. Stellen sie sich vor, sie zappen auf ARD oder ZDF und auf einmal steht der Silbereisen bei ihnen im Wohnzimmer. Da fliegt der tolle 3D-Fernseher ganz schnell vor lauter Schock zum Fenster raus.
Ich vermisse Produkte von deutschen Firmen, die diese neuen Technologien voranbringen. Der Elekronikmarkt scheint nach und nach in Richtung Asien abzuwandern.
Deren Produkte haben aber oft Eigenschaften, die ich als störend oder minderwertig empfinde (schlechte Verarbeitung, ständiges Geblinke und Gebimmel).
Es gibt schon seit ein paar Jahren Systeme die auch ohne Brille funktionieren. Qualitativ zwar noch weit von Shutter und Polarisationsfilter entfernt, aber, gerade weil man keine Brille braucht, immer gut für ein Aha-Erlebnis.
Ich denke besonders bei Sportübertragungen wäre 3D sehr reizvoll. Dann würde ich mir vielleicht auch mal wieder Fussball ansehen. Auf den Sommer bin ich jedenfalls gespannt, wobei Avatar ja erst gegen Ende des Jahres auf Blu-ray erscheint... dann aber hoffentlich schon in 3D.
Solange man eine Brille für 3-D Bilder braucht, so lange wird sich die Technik am Markt nicht durchsetzen. Dazu kommt noch, daß man wohl nicht aur ein Übermass von 3-D-Filmen zurückgreifen kann. Tagesschau in 3-D kann ich mir ja noch vorstellen, aber den Kerner zum Greifen nah? Wer will so etwas?
:-)