Vor genau 25 Jahren schlug der Informatik-Student Scott E. Fahlman vor, in elektronischen Nachrichten kleine, auf die Seite gelegte Gesichter einzufügen. Heute finden sich Emoticons in vielen E-Mails - leider.
SZ: Herr Brockschmidt, Sie sind Psychologe mit Schwerpunkt Internet in Darmstadt. Sind Emoticons ein Ausdruck für die Sehnsucht des Menschen, niemals missverstanden zu werden?
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Brockschmidt: :-)
SZ: Ja? Sind sie denn eine geeignete Art, Gefühle zum Ausdruck zu bringen?
Brockschmidt: :-(
SZ: Nein?
Brockschmidt: :-/
SZ: Sie sind sich nicht sicher? Sollte derjenige, der seine Meinung einigermaßen in Texten zum Ausdruck bringen kann, überhaupt Emoticons verwenden?
Brockschmidt: :-(((
SZ: Vielen Dank, Herr Brockschmidt.
Die grafische Weiterentwicklung des Emoticons ist der Smiley - und dabei genauso nervig. Aber sehen Sie selbst.
(SZ vom 9.8.2007)
Nicht die Emoticons sind das Problem, sondern die Anwender, die damit nicht umgehen können.
ich bin auch froh, dass es die kleinen viecher gibt!
so manch ironisch gemeinte bemerkung, würde vom empfänger falsch verstanden werden, wenn nicht dieser "zwinkerer" ;-) wäre. emoticons ersetzen in der schrifltichen kommunikation halt einfach den tonfall, mit dem man das ganze sagen würde. also machen sie es einem schon auch leichter... und man hat weniger stress, der beleidigten person zu erklären, dass das alles ja gar nicht soooo ernst gemeint war.
in diesem sinne,
viele grüße von
c(o; §
Ich verstehe nur Bahnhof. Und das nach 25 Jahren!
auf die Emoticons/Smileys :-)
Ist ja klar, dass sich immer irgendwo einer findet, der das doof findet, was alle anderen machen / nutzen. Ich wäre eher interessiert an der Frage "Mit oder ohne Nase?" also :) oder :-) oder gar :=)
Paging