Die Serie der Datenpannen reißt nicht ab: Eine Mitarbeiterin der WestLB hat jetzt versehentlich Kundendaten an einen Privatmann gemailt.
Datenpanne bei der WestLB: Eine Mitarbeiterin der drittgrößten deutschen Landesbank hat versehentlich eine Datei mit Daten von mehr als 800 Geschäftskunden per Mail an einen unbeteiligten Privatmann verschickt. Ein WestLB-Sprecher bestätigte am Donnerstag in Düsseldorf einen Bericht des WDR.
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Vertrauliche Kundendaten der WestLB landeten im E-Mail-Postfach eines Privatmannes. (© Foto: Istock)
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Die Mitarbeiterin wollte demnach die Daten über das Internet an sich selbst mailen, um zu Hause daran zu arbeiten. Wegen eines "Buchstabendrehers in der Adresse" landete die Datei dann bei der falschen Adresse, hieß es. Laut WDR fand ein Privatmann aus dem Kölner Umland die Daten in seiner elektronischen Post. Der Mann wandte sich an den nordrhein-westfälischen Datenschutzbeauftragten.
Der WestLB-Sprecher betonte, dass die Panne ein klarer Verstoß gegen interne Vorschriften sei. "Die Datensicherheit in der Bank ist durch klare Vorgaben geregelt." Kein noch so gutes Sicherheitssystem könne einen Verstoß ausschließen.
Zudem gehe es nicht um brisante Daten wie etwa Kontonummern, sondern um Firmenadressen und Ansprechpartner. Personenbezogene Daten seien nicht dabei. "Für Dritte ist diese Datei nicht zu verwerten", sagte der Banksprecher.
In Gegenwart eines Datenschützers wurde die Datei bei dem versehentlich angeschriebenen Empfänger inzwischen gelöscht. Die Bank prüfe rechtliche Schritte gegen die Mitarbeiterin, hieß es.
(sueddeutsche.de/dpa/mri)
Rekord in Deutschland
Die Mitarbeiterin wollte demnach die Daten über das Internet an sich selbst mailen, um zu Hause daran zu arbeiten.
So ein Verhalten, bzw. Vorgehen dürfte gegen alles Sicherheitsregeln, die in einer Bank gelten müssen verstoßen. Lässt die Bank sowas zu, dann müsste der Laden dicht gemacht werden.
Ehrlich gesagt mich wundert diese Erklärung - aber man kann ja für dumm gehalten werden.
Habe mich wieder köstlich amüsiert. Und mich in meiner Einsätzung eines Firmensprechers bestätigt. D.h. über Etwas reden, wovon sie keine Ahnung haben und sich nicht mal die Mühe machen, sich darüber zu informieren. Good job, man.
@McKiri: Der Sysadmin kann nichts dafür. Für solche Angelegenheiten ist die Revision und der IT-Leiter zuständig.
Man kann sich darüber aufregen, daß eine Mitarbeiterin das gemacht hat, aber mich regt mehr auf, daß es technisch überhaupt möglich war. Wenn jetzt gegen die Mitarbeiterin vorgegenagen wird, dann ist das auch in Ordnung, aber es muß auch gegen die Systemadministratoren ermittelt werden.
Hätte Sie es gleich in einem vollen Satz verfasst, hätte man Ihren Ansatz auch verstehen können. Ja, Sie haben Recht, so sollte es eigentlich auch sein. Übrigens kann man auch Copy und/oder Paste blockieren, so dass auch dieser Weg ausgeschlossen werden könnte.
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