US-Behörden sprengen einen Phishing-Ring, an dem auch Ägypter beteiligt waren. Die Razzia zeigt, wie international die Datendiebe heute agieren.
Das Thema Phishing ist spätestens seit den jüngsten Attacken auf zehntausende E-Mail-Kunden wieder in aller Munde. Die Sprengung eines Rings von mutmaßlichen Internet-Betrügern liefert nun tiefe Einblicke in die Arbeitsweise der Datendiebe.
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Pressekonferenz des FBI zur Operation Phish Phry: "Jeder hat sein Geld bekommen" (© Foto: AP)
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Ermittler in den USA und Ägypten verhafteten am Mittwoch in einer länderübergreifenden Razzia Dutzende Personen, die sich gemeinsam mittels gefälschter Nutzer-Identitäten Zugang zu Bankkonten verschafft haben sollen.
Bei der Operation "Phish Phry" (ein Wortspiel mit "fish fry", "Fische braten") nahm die US-Bundespolizei FBI nach eigenen Angaben 33 Verdächtige fest, in Ägypten wurden zeitgleich 47 Menschen festgenommen. Gegen weitere 20 US-Bürger liegt Haftbefehl vor. Das FBI bezeichnete die zweijährigen Ermittlungen als bislang größten Einsatz gegen Internet-Kriminalität in der Geschichte der USA.
Die Beteiligten hatten eine ausgeklügelte Arbeitsteilung entwickelt und sich auf Kunden der US-Großbanken Bank of America und Wells Fargo spezialisiert. Die ägyptischen Verdächtigen, so das FBI, hätten dabei Massenmails versendet, die auf den ersten Blick wie authentische Nachrichten der Banken wirkten.
"Sehr gut ausgeführt, gut organisiert"
Ein Klick auf die eingebauten Links leitete die Kunden auf gefälschte Webseiten weiter, die den Originalseiten detailgetreu glichen. Dort gaben die Opfer Bankdaten, Passwörter sowie ihre Sozialversicherungs- und Führerscheinnummer ein. Diese nutzten dann die US-Mitglieder der Gruppe, um Geld von den Konten abzuheben. Teile der Beute wurden nach Ägypten transferiert.
Das FBI arbeitete bereits seit 2007 an dem Fall, als die Banken die Phishing-Attacken anzeigten. "Es war sehr gut ausgeführt, gut organisiert und jeder hat sein Geld bekommen", zeigte sich Kethi Bolcar, Chef des FBI-Büros in Los Angeles, auf einer Pressekonferenz von der Professionalität der Datendiebe erstaunt. Der vermeintliche Kopf des Netzwerks ist erst 25 Jahre alt.
Der Schaden für die Opfer beläuft sich auf insgesamt rund zwei Millionen US-Dollar. Den US-Verdächtigen drohen nun wegen Bankbetrugs Haftstrafen von bis zu 20 Jahren.
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(afp/sueddeutsche.de/jk/holz)
Kuriose Schilder (4)
Frecherede, mit manchen Deiner Fakten hast Du zwar recht (wenn auch nicht mit allen, z.B. gehen "Überweisungen" auch in den USA ziemlich schnell), aber es ist schade, daß Du Dich deswegen so über die USA echauffieren mußt. Bist Du/Sind Europäer wirklich so viel besser?
Die zentralisierte deutsche Schufa kann man auch prima aushebeln. Und Deutsche benutzen vielleicht Uhrzeiten bis 24 Uhr, haben aber mit anderen Rechnereien viel mehr Probleme: Amerikaner kommen fließend mit Wechselgeld in Quarters = 0,25 Dollar klar, mit US-Pfunden und mit Volumenmaßen ("cups") und oft sogar mit seltsamen Umrechnungen von Fuß in Yards und Meilen. Von Fahrenheit-Gradzahlen ganz zu schweigen - Deutsche sind da regelmäßig (außer nach US-Urlaub) überfordert, aber Amerikaner kennen sich obendrein blendend mit Celsius aus. Wie sich überhaupt viele Amerikaner dem sorgsam in Deutschland gepflegten Vorurteil, sie wären doch alle dumm und ungebildet, fieserweise widersetzen.
Was fällt den Amis eigentlich ein? Wie wagen die es, in der einzigen aktuellen politischen und wirtschaftlichen Supermacht zu leben - und nicht zum Ausgleich strohdumm und ohne jegliche Manieren zu sein? Wie wagen die es, im Mittelpunkt des Weltinteresses zu stehen - und nicht völlig zu versagen? Schämen sollten die sich!!
Die Sicherheit, eigentlich ein Frechheit davon zu reden, der amerikanischen Online Banking Industrie ist gelinde gesagt eine Farce. Primitivheit and Unfähigkeit durch so ziemlich nichts zu überbieten.
Zuerst werden bei Kontoeröffnung Passwörter lautstark ausgetauscht, Dann gibt es KEINE SIcherheit wie TAN. wer einmal drin ist kann alles machen.
Es gibt auch keine Überweisung, das ganze Online Banking ist, bitte festhalten. "eingabe adresse, name und Betrag, danach wird auf derem Zentralrechner ein grosser Drucker in bewegung gesetzt der einen "SCHECK" ausdruckt dieser wird dann binnen 5 Tagen, solange braucht die Post in den USA eben mal, zugestellt dann kann man diesen Scheck nehmen und fährt damit zu seiner Bank die in nun scannt, mann ist ja im JAhr 2009 angekommen. Diese Scannaction hatte einen revolutionären Ansatz und ein eigenes Getz erfordert "Check2001" da nach Ihren Anschlägen die Schecks liegenblieben und der Zahlungsverkehr beinahe kolabiert wäre. Nun weiter, die Bank sendet per Post den Scheck zur bezogenen Bank und irgandwann so 14 Tage später ist die sogenannte Online Banking aktion erledigt.
USA Online Banking = Email mit Postkutsche.
Auf diesem Niveau befindet sich auch deren gesamtes Sicherheitssystem bei Banken, Es werden Namen der ersten Haustiere Mamis Mädchenname und Hochzeitsreisen sowie der erste Schulort als supersichere Zusatzfragen für alle möglichen Zugänge verwendet. Wie dumm oder schon vorsätzlich krimminelll kann ein System eigentlich noch sein, schon mal etwas von Facebook gehört oder Google dort findet man diese Infos ja so selten ..? Das ist gerade wie eine Einladung zum Verbrechen. Ihre beschis...e Sozialversicherungsnummer ist zudem der Schlüssel zu 80 % aller Straftaten in den USA. Nur die Volld..pen bemerken das nicht mal.
Das wäre alles deren primitives Inselproblem wo sie nicht mal auf 24 zählen können. Im Ernst denn nahezu niemand weiss wie spät 15:00 ist. Bei 12 ist nämlich SCHLUSS.
Wäre da nicht dass diese Sicherheitschaoten die Welt mit Ihrer Idelogie überziehen und Sicherhitsstandards vorgeben z.B im Flugverkehr, Datensicherheit, Bankensicherheit, Terrorabwehr etc. Letzters müsste mann ja auch mal überlegen ob da der Fisch nicht vom Kopf her stinkt und man im eigenen Haus mal suchen könnte.
Alles in allem wer solche Einladungen zum Betrug macht braucht sich über jemand der Sie nutzt nicht wundern, für mich sind das keine kriminelle sondern nur intelligente Leute die ein marodes System
Zwei Milliarden? Laut Foxnews: "Victims may have lost a combined couple million dollars, according to FBI spokesperson Laura Eimiller."
"Die Razzia zeigt, wie international die Datendiebe heute agieren."
Achwas?! (cit. Loriot)