Von Bernd Graff

Gedacht war daran, die Windows-Hälfte des für Linux vorbereiteten Rechners über das Netz auf einem anderen Rechner zu sichern. Gedacht war daran, gleich nach der Tagesschau die Linux-1-CD einzulegen und zu sehen, was dann geschieht, und wenn etwas geschieht, Linux zu installieren. Es kam anders.

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Die Sicherung von Windows über das Netz (die komplette Kopie der Win-Daten) scheiterte an einer Win386-Datei, welche die Überschwapp-Datei von Windows ist, riesengroß ist und naturgemäß nicht kopiert werden kann, solange Windows läuft. Der Kopier-Vorgang brach also an dieser Stelle ab. Da ich nicht wusste, wie viele Daten nach der Swap-Datei noch hätten kopiert werden müssen, suchte ich einen anderen Weg, C: zu spiegeln. Gut, ich habe es bislang versäumt, Bootdisketten herzustellen. (Das hatte mich auch schon bei der Viren-Attacke geärgert.) Also schloss ich Windows im DOS-Modus, musste dann aber feststellen, dass Windows im DOS-Modus mit der grafischen Oberfläche auch seine Netzwerk-Fähigkeiten eingebüßt hatte. Keine Netz-Kopie mehr möglich. Dann trug ich im Bios ein, dass der Rechner vom CD-ROM booten können sollte. Keine Ahnung, ob das der Swap-File-Misere abgeholfen hätte, denn Windows bootete nicht von einer CD-ROM. Warum, weiß ich nicht. Um 22:15 legte ich also spaßeshalber die CD 1 von Suse-Linux ein, um wenigstens die Bootfähigkeit meines CD-ROM-Laufwerks zu prüfen - und das Chamäleon erschien sofort!

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