Daniela als Ciel aus Black Butler/Kuroshitsuji
Von Mirjam Hauck

Sie tragen rosa Ballkleider zu dunklen Perücken, binden sich große Pappschwerter oder elfenartige Flügel um. Und sie kleben sich auch mal spitze Ohren an. Es sind Cosplayer. Der Name für dieses Hobby, dass sich auf den ersten Blick irgendwo zwischen Rollenspiel und Karneval bewegt, setzt sich aus den Begriffen "Costume" und "Play" zusammen, also einem Spiel mit Verkleidung. Die Idee kommt aus Japan. Cosplayer schlüpfen mit ihren Kostümen in einer Figur aus einem Videospiel, einem Manga oder auch einem Spielfilm, indem sie sie möglichst detailgetreu nachahmen.

Das Computerspielemuseum in Berlin zeigt derzeit eine Sonderausstellung zu Cosplay. Der Berliner Fotograf Jörg Pitschmann begleitet seit mehreren Jahren mit seiner Arbeit die Szene. Die Schau zeigt eine Auswahl seiner Arbeiten mit Cosplayern. Wir zeigen zehn seiner Bilder.

Text: Mirjam Hauck

Bild: Jörg Pitschmann

17. Oktober 2012, 16:51 2012-10-17 16:51:14  © Süddeutsche.de/pauk/gba

zur Startseite