25 Jahe c't: Mit gerade einmal vier Journalisten ging die Zeitschrift 1983 an den Start. Inzwischen gilt das Blatt als das einflussreichste Computermagazin.
Ein Personal Computer in jedem Haushalt - das lag damals noch in weiter Ferne. Doch die Möglichkeiten der Computertechnik beschäftigten hierzulande auch vor 25 Jahren schon viele Elektronik-Begeisterte und Hobbybastler. Mit dem langsamen Siegeszug des PCs schrieb auch eine Fachzeitschrift aus Hannover ihre ungewöhnliche Erfolgsgeschichte.
c't-Chefredakteure Christian Persson (l) und Detlef Grell (r): Mit vier Redakteuren startete das Blatt 1983 seine Erfolgsgeschichte. (© Foto: dpa)
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Im November 1983 ging mit zunächst gerade einmal vier Journalisten die erste Ausgabe der c't an den Start. Bis heute gilt die "Fachzeitschrift für Computer-Technik" als das einflussreichste Blatt und selbst unter Kollegen der Konkurrenz als die "Bibel" der Branche.
Inzwischen füllen 78 Fachredakteure mit ihrem Know-how alle 14 Tage das im Schnitt 250 Seiten starke Heft und den täglichen Newsticker heise.de. Doch trotz des immensen Umfangs gibt es in der c't keine Schnellschüsse. Was nicht auf Herz und Nieren von den Profis in den Testlabors im Haus geprüft wurde, kommt nicht ins Heft.
Fachkunde statt Gratissoftware
Die c't wirbt nicht mit Gratissoftware auf beigelegten CDs und gibt den Lesern keine Kaufentscheidung an die Hand. Schließlich ist man seit 25 Jahren gut damit gefahren, nicht jede Mode mitzumachen und stattdessen schlicht auf fachkundige Berichterstattung zu setzen. Dass viele Artikel im Heft mit akribisch beschriebenen technischen Details die Fachkenntnis vieler der rund 350 000 Leser schier überbeanspruchen könnten, stört die Macher nicht.
"Es muss ja heute nicht mehr alles gegessen werden, was auf dem Tisch steht", ist die Devise von Christian Persson, der zusammen mit dem Ingenieur und Science-Fiction-Spezialist Detlef Grell nach 25 Jahren wohl zu den dienstältesten Chefredakteuren des Landes zählt.
"Die c't will ihrem Leser auch Fragen beantworten, die er noch nicht gestellt hat", sagt Persson. Das Blatt habe eine sehr heterogene Leserschaft. "Da wollen wir auch den Spezialisten erzählen, was der Nachbar macht." Dennoch habe es auch schon mal erboste Leser gegeben, erzählt Persson schmunzelnd.
Ein Leser habe zum Beispiel einmal sein langjähriges Abo gekündigt, weil er mit dem Lesen des immer dickeren Heftes einfach nicht mehr nachgekommen sei. Nachdem das damals noch monatlich erschienene Heft immer häufiger den Umfang des Telefonbuchs einer Kleinstadt angenommen hatte, wechselte der Verlag auf 14- tägiges Erscheinen. Insgesamt hat sich das Konzept des Heftes über die Jahrzehnt jedoch ausgezahlt.
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OB-Kandidatin Nallinger
Von meiner ersten c't habe ich vielleicht 10% des Inhalts verstanden. Nach 15 Jahren c't-Lesen verstehe ich vielleicht 90% der Artikel.... ;o)
Weiter so c't-Redaktion .,:;';:.,
Ich beschränke mich der Zeit wegen meist nur auf Online Medien und für mich ist heise.de meist die erste Anlaufstelle, was wohl auch mit dem Job zu tun hat (IT).
Nirgendwo erfährt man meist mehr über die IT Landschaft, aber noch mehr über Meldungen zum Thema Vorratsdatenspeicherung, Online Durchsuchung, Elektronische Ausweise oder Gesundheitskarten etc etc. in fundierter und gut recherchierten Artikeln. Mittlerweile kommt einem heise / Telepolis schon fast wie ein kleines Bürgerrechtsportal vor. Heise berichtet ja auch jedes Mal über die Demos "Freiheit statt Angst" oder wenn wieder etwas mit dem Datenschutz im argen ist.
Ach ja, hat jemand schon gehört das auf der Insel (UK) wieder eine Datenpanne passiert ist? Ein USB-Stick mit brisanten Daten ist wieder verschwunden.
http://www.heise.de/newsticker/Britische-Regierungswebseite-wegen-des-Verlustes-eines-USB-Sticks-geschlossen--/meldung/118290
Zu finden ist sie unter http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=1578
TH
Ich fand folgendes Zitat über die c't passend. Es ist nicht wörtlich aber sinngemäß wiedergegeben:
In der Ciomputer-Bild wird ihnen erkärt, wo sie die Maus reinstecken müssen, damit sie klicken können.
In der c't wird ihnen erklärt, was sie machen müssen, falls sie trotzdem nicht klicken können.
...und detailreiche Informationen geliefert während die anderen immer mehr zu kurzen Produktbeschreibungen die nur wenn man Glück hat nicht von den Herstellern stammen tendieren.
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