Massive Fälle von Datenklau gingen in den vergangenen Monaten durch die Medien. Nutzer können sich schützen - durch Virenscanner, Firewall und Vorsicht.
Nein, der Einführung eines europäischen Datenschutztages vor einigen Jahren hätte es nicht bedurft: Die vielen Fälle von massivem Datenklau in den vergangenen Monaten haben gezeigt, dass gerade Internetnutzer nicht vorsichtig genug sein können. Oft reichen schon einfache Maßnahmen und Überlegungen, um sich zu schützen.
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Daten auf dem eigenen Computer sollte man von einem Virusprogramm unter die Lupe nehmen lassen (© Foto: dpa)
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Wo hinterlasse ich beim Surfen im Internet überall meine Daten?
Die offensichtlichste Möglichkeit, im Internet persönliche Daten anzugeben, ist das Ausfüllen von Formularen auf Internetseiten - für Gewinnspiele, Newsletter, beim Einkaufen oder Online-Banking.
Eine wichtige Rolle spielen sogenannte soziale Netzwerke - wie SchülerVZ, Facebook oder Xing. Dort legen Nutzer persönliche Profile an und verbinden sich virtuell mit Freunden, Verwandten und Kollegen. Internetnutzer geben beim Surfen aber auch Informationen preis, ohne es zu merken: Bei jedem Besuch einer Website wird die sogenannte IP-Adresse des Computers für den Betreiber der Seite sichtbar.
Was passiert mit den Daten, die im Internet über mich gesammelt werden?
Oft werden die Informationen für Werbung verwendet, die genau auf den jeweiligen Nutzer zugeschnitten ist. Arbeitgeber nutzen das Internet häufig auf der Suche nach Informationen über Bewerber. Die leichtsinnige Preisgabe persönlicher Daten kann aber auch finanzielle Folgen haben. So nutzen Kriminelle immer wieder Kreditkarten- und Bankverbindungsdaten, um illegal Geld vom Konto der Inhaber abzubuchen.
Wie kann ich meinen Computer grundsätzlich sicherer machen?
Generell sollte auf jedem Computer, der zum Surfen im Internet und für Bankgeschäfte verwendet wird, ein Anti-Viren-Programm und eine Firewall installiert sein. Entsprechende Programme gibt es kostenlos im Internet. Die Programme müssen genauso wie das Betriebssystem und der Browser, der zum Betrachten von Internetseiten verwendet wird, regelmäßig aktualisiert werden. Meist lässt sich einstellen, dass dies automatisch geschehen soll. Auch Open-Source-Betriebssysteme, die auf Linux basieren, gelten als sicher: Weil ihr Marktanteil relativ gering ist, lohnt es sich nicht, Viren für sie zu programmieren.
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... sofort und an aller erster Stelle "Virensanner" genant wird, dann ist es um die Sicherheit nicht gut bestellt. Es gibt jedoch ein paar Grundregeln, die wichtiger sind, als eine AV-Software zu installieren, zuerst die Systemkonfiguration und das User-Verhalten betreffend.
Was ich mich im Bezug von Sicherheit im Internet frage ist: Wie sicher ist Online-Banking?
Beim Online-Banking können oftmals nur 5-Stellige Passwörter vergeben werden. Ich meine, da ist ja mein E-Mail-Account stärker geschützt. 5-Stellige Passwörter sind in kürzester Zeit knackbar!
- Warum sind dort nur so kurze Passwörter möglich?
- Warum wird dort i.a. nur mit RC4 und nicht mit AES verschlüsselt?
Vielen Dank für Antworten.
Freundliche Grüße.
ps.:
"Auch Open-Source-Betriebssysteme, die auf Linux basieren, gelten als sicher: Weil ihr Marktanteil relativ gering ist, lohnt es sich nicht, Viren für sie zu programmieren."
Das ist eine sehr missverständlicher Satzkonstruktion. Man könnte meinen die Aussage über den Marktanteil wäre die Begründung für die Sicherheit.
Besser wäre:
"Auch Open-Source-Betriebssysteme, die auf Linux basieren, gelten als sicher!
Weil ihr Marktanteil relativ gering ist, lohnt es sich DARÜBER HINAUS nicht, Viren für sie zu programmieren."