Oft ist es nicht einmal Faulheit, die zu einfallslosen Passwörtern führt: Häufig fürchten Nutzer, sie könnten ihr Kennwort wieder vergessen und wählen deshalb einfache Buchstabenkombinationen. Dabei lässt sich die Passwortsicherheit in nur wenigen Schritten erhöhen.
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1. Keine naheliegenden Wörter: Der Name von Hund, Katze oder Ehemann ist für Hacker leicht zu erraten. Wenn die Informationen im Facebook-Profil zu finden sind, wird der Kennwortdiebstahl sogar zum Kinderspiel.
2. Finger weg vom Wörterbuch: Wer ein Wort aus dem Lexikon wählt, kann schnell Probleme bekommen. Spezielle Programme können den Inhalt ganzer Wörterbücher ausprobieren, um an ein Konto zu kommen.
3. Möglichst viele Sonderzeichen: Wörter erhalten einen anderen Sinn, wenn beispielsweise bestimmte Buchstaben mit Zahlen oder Sonderzeichen ersetzt werden. Großbuchstaben in der Mitte des Worts helfen ebenfalls. Ein Passwort sollte mindestens sechs, besser aber mehr als zehn Buchstaben enthalten.
4. Keinen Generalschlüssel anlegen: Wer ein Passwort für verschiedene Konten verwendet, darf sich nicht über einen großen Schaden wundern, wenn es einmal entschlüsselt ist.
5. Passwörter geheim halten und ändern: Es ist verlockend aber gefährlich, alle Passwörter in einer Excel-Tabelle zu speichern. Wer ein schlechtes Gedächtnis hat, kann mit bestimmten Passwortmanager-Programmen arbeiten. Dort werden die Kennwörter verschlüsselt abgelegt. Das sollte aber nicht dazu führen, auf eine regelmäßige Änderung der Zugangscodes zu verzichten.
Was macht ein sicheres Passwort aus? Welche Erfahrungen haben Sie mit Kennwort-Klau gemacht? Schreiben Sie Ihre Tipps in den Kommentaren auf und diskutieren Sie mit!
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(sueddeutsche.de/AFP/SZ vom 29.06.2010/joku)
Vor dem ESC-Finale in Aserbaidschan
Codeknacker-Quiz
Sehr geehrte Nutzer,
danke für die interessanten Beiträge. Besonders die Gürtel-Idee hatte ich so noch nie gehört. Vielleicht machen wir bei Gelegenheit mal ein Follow-Up, in das wir Ihre Vorschläge einbinden.
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kuhn, sueddeutsche.de
1. Nicht überall anmelden - aus reiner Neugierde schon gar nicht
2. Überall ein anderes Passwort
3. Unterscheiden in wichtige und weniger wichtige
4. Um die wichtigen speziell kümmern und gelegentlich ändern. Das reduziert die Zahl der notwendigen Änderungen ganz gewaltig-
5. Nur die wichtigen aufschreiben und so sicher aufbewahren, dass niemand dran kommt.
6. Die weniger wichtigen merke ich mir gar nicht und schreibe sie auch nicht auf. Fast überall gibt es den Punkt: "Passwort vergessen". Den benutzen und man bekommt fast überall automatisch ein neues Passwort und damit ist auch die Änderung passiert und zwar in schöner Regelmäßigkeit.
7. Unwichtige Accounts, die man irgendwo angelegt hat, auch mal wieder löschen.
Nach meiner Erfahrung passiert es in Institutionen, die einen häufigen Passwortwechsel erzwingen, sehr häufig, dass die Mitarbeiter die Passworte aufschreiben und man diese auf Post-Its, unter der Schreibtischunterlage usw. leicht findet. Was in der Theorie gut gemeint ist, erweist sich so in der Praxis als absolut kontraproduktiv.
Die schon erwähnte und weit verbreitete Passwortgenerierung auf der Grundlage von Sätzen sollte Passworte erzeugen, die für ein oder mehrere Jahre gut sind. Wenn das nicht reicht muss man auf Chipkarten oder andere Token wechseln. Der Zwang zum häufigen Passwortwechsel führt auf jeden Fall in der Praxis zu einer geringeren Sicherheit.
gürtel ? scherz. schließlich brauche ich passworte meist im internet. wo internet da auch software und strom. also mache ich es doch gleich ein für alle mal. Keepass ist ok, schneller und komfortabler ist es für mich mit password-taxi. www.password-taxi.at das kennt auch meine kreditkartendaten. einfacher gehts wohl kaum mehr. sicherer angeblich auch nicht.
Eine gute Art sich Passwörter zu merken (ohne Strom und ohne Software) ist sie innen auf den Gürtel mit permanenten Stiften zu schreiben. Allerdings sollte man beim Nachschauen darauf achten, dass keine Dame in der Nähe ist, für den Fall, dass die Hose anfängt zu rutschen.
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