Oft ist es nicht einmal Faulheit, die zu einfallslosen Passwörtern führt: Häufig fürchten Nutzer, sie könnten ihr Kennwort wieder vergessen und wählen deshalb einfache Buchstabenkombinationen. Dabei lässt sich die Passwortsicherheit in nur wenigen Schritten erhöhen.

Anzeige

1. Keine naheliegenden Wörter: Der Name von Hund, Katze oder Ehemann ist für Hacker leicht zu erraten. Wenn die Informationen im Facebook-Profil zu finden sind, wird der Kennwortdiebstahl sogar zum Kinderspiel.

2. Finger weg vom Wörterbuch: Wer ein Wort aus dem Lexikon wählt, kann schnell Probleme bekommen. Spezielle Programme können den Inhalt ganzer Wörterbücher ausprobieren, um an ein Konto zu kommen.

3. Möglichst viele Sonderzeichen: Wörter erhalten einen anderen Sinn, wenn beispielsweise bestimmte Buchstaben mit Zahlen oder Sonderzeichen ersetzt werden. Großbuchstaben in der Mitte des Worts helfen ebenfalls. Ein Passwort sollte mindestens sechs, besser aber mehr als zehn Buchstaben enthalten.

4. Keinen Generalschlüssel anlegen: Wer ein Passwort für verschiedene Konten verwendet, darf sich nicht über einen großen Schaden wundern, wenn es einmal entschlüsselt ist.

5. Passwörter geheim halten und ändern: Es ist verlockend aber gefährlich, alle Passwörter in einer Excel-Tabelle zu speichern. Wer ein schlechtes Gedächtnis hat, kann mit bestimmten Passwortmanager-Programmen arbeiten. Dort werden die Kennwörter verschlüsselt abgelegt. Das sollte aber nicht dazu führen, auf eine regelmäßige Änderung der Zugangscodes zu verzichten.

Was macht ein sicheres Passwort aus? Welche Erfahrungen haben Sie mit Kennwort-Klau gemacht? Schreiben Sie Ihre Tipps in den Kommentaren auf und diskutieren Sie mit!

Sie sind jetzt auf Seite 3 von 3

  1. Der Weg zum passgenauen Passwort
  2. Die beliebtesten Passwörter
  3. Sie lesen jetzt Wie Sie das richtige Passwort finden
Leser empfehlen 

(sueddeutsche.de/AFP/SZ vom 29.06.2010/joku)