Um Schweiß und Fett von den Tasten zu entfernen, empfiehlt Plähn speziellen Kunststoffreiniger. Damit ließen sich oft "Wunder" bewirken. Eine neuwertig aussehende Tastatur sollten Vielschreiber aber nicht erwarten. "Bei Dauernutzung ist ein Abrieb der Mattierungsbeschichtung ganz normal. Das Glänzen der häufig verwendeten Tasten ist nicht zu vermeiden", so Markus Schütz.

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Mit dem gleichen Putzmittel wie für die Tasten lassen sich auch alle anderen Computer-Oberflächen reinigen - außer die des Bildschirms. Für Displays sollten extra darauf abgestimmte Reinigungsmittel verwendet werden, rät Plähn. Feuchte Brillenputztücher gingen alternativ auch. Zuvor empfiehlt sich eine mechanische Reinigung mit dem Staubsauger.

Mit Druckluft aus der Dose lassen sich Plähn zufolge in den Ritzen der Tastatur sitzende Schmutzpartikel entfernen. Druckluft sollte aber vorsichtig eingesetzt werden, warnt Markus Schütz von Dell: Im schlimmsten Fall bläst sie Partikel an unerreichbare Stellen. Ein schlichter weicher Pinsel mit weichen Borsten oder ein Haartrocker als Dosenluftersatz gingen auch. Der Föhn sollte aber nur mit kalter Luft blasen, damit sich nicht im schlimmsten Fall der Kunststoff des Computergehäuses verformt.

Der Staubsauger kommt auch bei einer Innenreinigung des Rechners zum Einsatz. So lassen sich Lüfterrotoren und die verschiedenen Rechnerteile wie Hauptplatine und Steckkarten von Staub befreien. Das Gehäuse eines PCs aufzuschrauben, ist in der Regel kein Problem.

Notebooks hingegen sollten - wenn überhaupt - nur von Fachleuten geöffnet werden. "Beim eigenmächtigen Eingriff können Garantieansprüche erlöschen. Außerdem sind Laptops sehr schwierig wieder zusammenzusetzen", gibt Dirk Plähn zu bedenken. Aufgrund der kompakteren Bauweise von Notebooks im Vergleich zum Desktop-Rechner ist die Gefahr, dass Staub eindringt, ohnehin eher gering.

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(dpa, Berti Kolbow/cpah)