Wer seinen Rechner vor dem Hitzetod bewahren will, sollte ihn regelmäßig putzen. Auch empfindliche Technik wie Tastatur, Bildschirm oder Lüfter lässt sich schnell und einfach reinigen.

Essensreste, Fingerabdrücke, Wollmäuse: Mit der Zeit verschmutzt jeder Computer. Das ist nicht nur unansehnlich und unhygienisch, sondern kann auch die Lebensdauer der Geräte beeinträchtigen, etwa wenn verstaubte Lüfter die Komponenten schlecht kühlen. Sauberkeit ist also Trumpf - und die richtige Wahl der Hilfsmittel ist dabei schon der halbe Erfolg.

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Im Computergehäuse sammelt sich Staub und Schmutz. Das Reinigen kann zur Herausforderung werden. (© Foto: dpa)

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Hitzetod des Rechners

Vor allem Tastatur, Bildschirm und die Computer-Lüfter sind Schmutzfänger. An häufig gebrauchten Geräten lassen sich jede Menge Spuren der Benutzer finden. Dazu zählen laut Dirk Plähn vom Unternehmen EDV-Clean-System in Barsbüttel bei Hamburg unter anderem Brotkrümel, Nasenhaare und sogar Nagellackabrieb auf dem Bildschirm, wenn dieser häufig mit den Fingern berührt wird.

Dem Anwender bleibt zum Beispiel oft verborgen, dass sich Netzteil und Prozessorlüfter mit der Zeit mit Staub zusetzen. Die Wärme wird dadurch schlechter abgeführt. Abstürze drohen - und schlimmstenfalls der Hitzetod des Rechners. "Das Computerinnere sollte mindestens einmal jährlich gereinigt werden, Eingabegeräte und Display monatlich, je nach Verschmutzungsgrad und Vorliebe auch öfter", rät Markus Schütz vom PC-Hersteller Dell in Frankfurt.

Kaum verschmutzte Oberflächen sollten laut Schütz lediglich mit einem trockenen Mikrofasertuch abgewischt werden. Bei größerem Putzbedarf kommen Hausmittel nur bedingt infrage. "Spülmittel und Küchenrolle sind ungeeignet", warnt Dirk Plähn. Die Reinigungskraft von Spüli und Co. ist für dreckiges Geschirr geeignet, aber nicht für stark verschmutze Tastaturen.

Auch von Lösungsmittel-haltigen Flüssigkeiten sollte man die Finger lassen. Diese säubern vielleicht erstmal recht gut, lassen aber Oberflächen porös und damit langfristig noch anfälliger für Dreck werden.

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