Dicke Brillengläser und ein untrügliches Gespür für hochkomplexe Matheformeln: Ganz klar, das ist ein Nerd. Doch was steckt hinter dieser Lebensform?
Auf dem Schreibstisch stapeln sich die Pizzaschachteln, der Computer, an dem gerade Nullen und Einsen tanzen, verschwindet dahinter fast, die Sozialkontakte beschränken sich auf das morgendliche Grüßen des Spiegelbildes. Aus dem Haus geht er nur mit einem Bekenner-T-Shirt und Jesuslatschen. Das ist der typische Nerd - sagt das Klischee.
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Inzwischen haben Wissenschaftler dieses Vorstellung vom Nerds als Streber, Fachidioten und Langweiler genauer unter die Lupe genommen. Unter dem Titel "Nerds zwischen Stereotyp und Subkultur" hat die Kulturantropologin Mareike Glös das Wesen der Spezie untersucht. Neben den bekannten und vorhandenen Streotypen zeichnen den Nerd vor allem drei Eigenschaften aus: soziale Vernetzung per Mausklick, Ironie und Intelligenz. "Wir brauchen Menschen, die sich in dieser Form mit Technik und Computern auskennen. Sie haben natürlich auch eine gewisse Macht über die heutige Informationsgesellschaft", erkärt sie.
Ergo: Nerds gelten als hässlich und kontaktscheu, aber auch als intelligent und mächtig.
Und wenn Sie herausfinden wollen, ob Sie auch dazu gehören, machen Sie den Test und bestimmen Ihren Nerd-Faktor.
(sueddeustche.de/mri/bön)
Servus nochmal,
"Das Drama des John F. Kennedy, nicht das Drama des John F. Kennedys. Ebenso das Drama des JFK statt des JFKs."
Ist doch aber bei "Das Drama des Wowereit" genauso. Während "Wowis Drama" ganau so wie "Fitzpatricks Drama" gebildet wird. Dachte ich zumindest.
Und meine nächsten Bücher wollte ich "Die Weite des Great Barrier Reefs", "Die Größe des World Wide Webs" und "Die fehlende Rechtschreibung des SPIEGELS" nennen.
(widmen werde ich sie dem Chefredakteur der Bunten, aber das ist ein anderer Fall)
stimmt, aber nicht ganz: Das Drama des John F. Kennedy, nicht das Drama des John F. Kennedys. Ebenso das Drama des JFK statt des JFKs.
Grundsätzlich ist die Deklination bei entlehnten Begriffen MIT Adjektiv problematisch. So ist "die Schwächen des Visual Studio" der Variante "die Schwächen des Visual Studios" vorzuziehen. Die "Magie des webs" ist ok, nicht aber die "Magie des worl wide webs".
...oder sind wir hier bei plebs? ;-)
Hallo Unterhemd,
seit wann werden Worte im Deutschen denn nicht mehr dekliniert?
Das Glück New Yorks, die Brücke San Franciscos, die Struktur des World Wide Webs, das Innenleben des Computers?
hat Tim Berners-Lee das www nicht "erfunden", sondern mit zu konzipieren geholfen. Technischer "Erfinder" ist eigentlich Marc Andreessen, der das http am CERN aus der Taufe gehoben hat.
Und es heißt "Der Erfinder des world wide web", nicht "des world wide webs"! "World Wide Web" ist ein stehender Begriff und kann nicht dekliniert werden.
Himmel hilf, die Nachwuchsjournalisten können kein Deutsch mehr!
Paging