Computerbesitzer machen es gefährlichen Viren oft zu einfach. Denn diese nutzen häufig schon bekannte Lücken.
Internetkriminelle hätten es bedeutend schwerer, wären Computerbesitzer etwas sorgfältiger beim Schutz der Rechner gegen Attacken aus dem Netz. Dieser Schluss lässt sich aus einer Studie der Universität Mannheim ziehen. Gemeinsam mit Experten der Peking University beobachteten die Forscher ein Jahr lang, was sich in sogenannten Honeypots, als Lockvögel ungeschützt ans Internet angeschlossenen Computern, in China so alles an Schadsoftware ansammelte.
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Ihre Aufmerksamkeit richteten die Wissenschaftler vor allem auf Programme, die über das Internet in schlecht geschützte Rechner eindringen und versuchen, die befallenen Computer zu willfährigen Robotern, im Jargon Bots genannt, zu machen. Netze solcher ferngesteuerter Bots werden nach Erkenntnissen der Forscher eingesetzt, um durch massenhafte sinnlose Anfragen an Webserver die Internetpräsenzen missliebiger Firmen oder Organisationen lahmzulegen.
Außerdem wird versucht, darüber an vertrauliche Informationen zu gelangen. Am meisten sind die Bots aber beschäftigt, sich weiterzuverbreiten. Sie nutzen dazu Einfallstore, von denen seit Jahren bekannt ist, wie man sie schließt. Viele Computernutzer sind sich dessen aber nicht bewusst. Oder aber sie haben Angst, beim Aktualisieren ihres Windows-Betriebssystems könnte auffallen, dass sie eine Schwarzkopie einsetzen.
- BKA linkt Linke Prinzip Honigeimer 01.10.2007
- Computervirus Kein "Happy Birthday" 20.07.2007
(SZ vom 6.12.2007/mri)
OB-Kandidatin Nallinger
Hallo ihr Windows-Freunde, hier ein kleines Erlebnis von gestern. Zuvor aber eine kurze Einleitung: Auf meinem Notebook habe ich WindowsXP installiert und außerdem SUSE10.2 (also für Laien: Linux). Normalerweise arbeite ich mit Hilfe von Linux. Gestern aber ging ich wieder einmal für kurze Zeit zu Windows. Ich musste kurz wieder ausschalten und beim erneuten Einschalten, was sehe ich? Mein Virenscanner meldet mir 2 Trojaner und drei Viren! Super! Es ist, scheint's, gefährlich, über Windows ins Netz zu gehen ohne Firewall! Also meine Konsequenz ist klar: Good bye, Windows!
genauso geht's. :-(
Ist mir auch passiert.
Das war es dann auch mit dem ganzen Schmarrn aus Redmont!.
Game over "Wind...."
man während man den Patch herunterzieht bereits wieder infiziert werden kann.
So erging es mir, als ich vor Jahren mein XP zum ersten Mal über IDSN laufen lassen wollte. Kaum war ich 'drin', schon war ich infiziert. also Festplatte formatiert, inklusive Bootsektor, XP neu installieren und sofort zur Kundenseite von MS... kaum ging der Download los, schon war ich wieder infiziert. Um die Patch-Dateien ohne Risiko zu bekommen, mußte ich sie schon unter Linux beziehen. Nunja, Schnee von gestern. DSL macht die Sache für Viren etwas schwieriger. Und falls doch mal ein Trojaner per Mail einschleicht, dann wird er von Linux nicht ausgeführt.
Vielleicht sollte sich der Autor etwas mehr mit der Materie beschäfftigen
und dann differenzierter berichten.
Eines mag stimmen:
Besonders in China wird kopiert, gefälscht und auch im Internet
mit exorbitanter krimineller Energie versucht zu betrügen.
Aber da brauchen wir doch keine Expertenerkenntnisse
der Universität Peking, Das ist ja wie:
"Eulen nach Athen tragen"!
Ja, ja diese elenden Schwarzkopierer - Aber schließlich und endlich wird sie der Bundestrojaner alle kriegen !