Nach 24 Jahren haben Bill Gates und Steve Jobs erstmals wieder vor Zuschauern miteinander diskutiert. Doch statt verbalen Schlägen tauschten die Rivalen Komplimente aus.
Die mittlerweile legendäre Rivalität zwischen Microsoft-Gründer Bill Gates und Apple-Chef Steve Jobs gehört offenbar der Vergangenheit an. "Wir haben unsere Ehe mittlerweile seit über zehn Jahren geheim gehalten", antwortete der 52-jährige Jobs am Mittwoch auf die Frage, ob der Konkurrenzkampf zwischen den beiden vielleicht oft übertrieben dargestellt wurde.
"Es ist schön, jemanden wie Steve dabei zu haben." (© Screenshot: sueddeutsche.de)
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Der Scherz erntete beim ersten gemeinsamen Interview der beiden seit 14 Jahren schallendes Gelächter der Zuschauer - und einen etwas verwirrten Blick vom 51-jährigen Gates. Doch Jobs hatte auch andere Zuckerl für den Microsoft-Gründer im Gepäck: "Der PC bleibt", stellte er fest, um zu ergänzen, dass neue Geräte als mögliche Software-Plattformen hinzukommen könnten.
Wer bei dem mit Spannung erwarteten Treffen bei der jährlichen Technologie-Konferenz des Wall Street Journal einen heftigen Schlagabtausch erwartet hatte, wurde enttäuscht: Stattdessen gab es scherzhafte Sticheleien und manchmal sogar eine fast sentimentale Stimmung, als sich die beiden an frühere Tage erinnerten.
Gates sprach von der Bewunderung der Microsoft-Ingenieure für den Erfolg des Apple-Musikspielers iPod, als sie das Konkurrenzprodukt Zune entwickelten. "Und wir lieben sie, denn sie sind alle unsere Kunden!" witzelte Jobs.
Apples neue Werbeserie mit einem spießigen Anzugträger als PC und einem coolen Jugendlichen als Mac sei gar nicht bösartig gemeint, versicherte Jobs. "Die Kunst hinter dieser Werbung besteht darin, dass sie nicht gemein ist, sondern dass diese Typen sich mögen.
Den nostalgischen Höhepunkt hatten sich die beiden Computer-Pioniere für das Ende ihres Gesprächs aufgehoben. So erklärte Gates, er vermisse die vielen Leute, die der Branche den Rücken gekehrt hätten: "Es ist schön, jemanden wie Steve dabei zu haben." Der gebauchpinselte Jobs antwortete beinahe in Pensionärsmanier: "Als Bill und ich in der Branche angefangen haben, waren wir beide die Jüngsten im Raum und jetzt sind wir die Ältesten."
(sueddeutsche.de/Reuters)
Rekord in Deutschland
"Eine ganzseitige Anzeige kündigte jüngst in internationalen Zeitungen die Gründung einer 10-Milliarden-Stiftung an. Mohammed Bin Rashid Al Maktoum, Falkner, Reiter, Poet und Herrscher von Dubai, will damit die Bildung fördern." (sz).
Vielleicht können die beiden Herren auch ein bisschen mehr Schotter freimachen bzw. rückverteilen - für Bildung oder Essen - wäre eine Geste, die möglicherweise Nachfolge bei Beatrix oder der Queen finden könnte.
"Hahaha, hab letztens wieder 100 Mio. an der Börse verdient, hahaha." " Hahaha, ich auch, hahaha."
wir sind schon coole säue, wir beiden, gelle?
pröstle.