Aus für Mini-Notebooks Asus und Acer wollen Netbooks einstellen

Ein EeePC von Asus

(Foto: dpa-tmn)

Der Niedergang begann mit Apples iPad: Seit 2010 verkaufen sich Netbooks nur noch schleppend. Jetzt wollen Acer und Asus die Produktion der Mini-Notebooks einstellen.

Noch vor fünf Jahren feierte die Branche die vom taiwanischen Hersteller Asus 2008 entwickelte Netbook-Reihe EeePC als großen Erfolg. Die kleinen und mit weniger als 300 Euro recht günstigen Mini-Notebooks wurden stark nachgefragt.

Doch zuletzt verkauften sich die Geräte nur noch schleppend, Tablets und Smartphones haben den einstigen Bestsellern unter den Computern den Rang abgelaufen. Asus und auch der ebenfalls aus Taiwan stammende PC-Hersteller Acer wollen die Baureihen nicht mehr fortsetzen.

Taiwanische Industriekreise berichten, dass beide Firmen den Ausstieg aus der Produktion planen. Es wäre das Ende einer äußerst kurzen Ära der Netbooks. Gerüchte über einen Ausstieg der beiden Hersteller hatte es immer wieder gegeben. Zuletzt dementierte Acer im Herbst gegenüber dem Wall Street Journal das Aus für seine Netbook-Reihe.

Seit 2010 sind die Verkaufszahlen der Mini-Notebooks drastisch eingebrochen. Es war das Jahr, in dem Apple seine erste iPad-Generation auf den Markt gebracht hatte und die PC-Branche somit grundlegend veränderte. Auch die Verkäufe von gewöhnlichen Notebooks sind seither rückläufig.

Ein EeePC von Asus

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