Zwischen Designobjekt und Gebrauchsgegenstand: Das Erfolgsgeheimnis der Apple-Produkte liegt in einer Philosophie der Einfachheit. Das hat nicht nur Vorteile.
Die Firma Apple hat es ein weiteres Mal in unübertroffener Manier verstanden, die Erwartungen vor der Bekanntgabe eines neuen Produkts mit dem Apfel-Logo in fast religiöse Dimensionen zu steigern. So war das nun auch bei der am Mittwoch in Kalifornien präsentierten digitalen Schiefertafel namens "iPad". Eigentlich ist auch der iPad nur ein elektronisches Gerät mit Bildschirm und Mikrochips drin.
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Apples-iPad: Eine Frage des Designs (© Foto: AP)
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Doch dem kalifornischen Konzern gelingt es wieder und wieder, seinen Kultstatus noch weiter nach oben zu schrauben, was nicht nur an den Produkten an sich liegen kann, die andere Hersteller ganz ähnlich im Programm führen. Warum also so viel Aufhebens um den iPad und nicht um die Tablet PCs anderer Hersteller.
Die Frage lässt sich leichter beantworten, wenn man zunächst ausschließt, was nicht der Grund für die weltweite Apple-Faszination sein kann. So sind es gewiss nicht technische Rekorde, schließlich interessiert sich kaum ein Nutzer für die Taktfrequenz des iPads.
Aber es interessiert sehr wohl, ob man auf der wie immer gut aussehenden Flunder aus Glas und Aluminium einen Kinofilm in hoher Auflösung ansehen kann, ohne dass die Bilder ruckeln. Es wird die künftigen Nutzer auch nur am Rande stören, dass das Betriebssystem eine Variante dessen ist, was in Apples iPhone steckt - und das deshalb immer nur eines der mittlerweile 140.000 verfügbaren Miniprogramme (Apps) laufen kann.
Problem Akkuwechsel
Diese Nachteile zeigen sich auch bei vielen weiteren technischen Details. Zum Akkuwechsel muss man das Gerät wie die Musikspieler iPod und die iPhones einschicken. Die beliebten Videos im Flash-Format, die auf vielen Internetseiten angeboten werden, kann die Software des iPad nicht abspielen. All das ist auch beim iPhone so, hat aber dessen Käufer nicht davon abgehalten, vor den Apple-Läden Schlange zu stehen.
Der Erfolg des iPhones reicht aber weit über den millionenfachen Verkauf des Geräts an sich hinaus. Man findet heute kaum einen Designer, der nicht anerkennt oder gar ehrfürchtig betont, wie gut Apple seinen Job gemacht hat oder - das Wortspiel enthält viel Wahrheit - Steve Jobs sein Apple.
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Surfrider Beach in Malibu
Ich kann Ihrer Kritik nur voll & ganz zustimmen, möchte jedoch noch einige zusätzliche Punkte ergänzen:
- Das iPad hat ein (annäherndes) 4:3-Format. Filme gucken? Im Vollbild nur, wenn man Serien aus den 80ern schauen will, ansonsten schön mit schwarzen Balken oben und unten!
- Der besagte Bildschirm wird schön euphemistisch als "glossy" bezeichnet, was nichts anderes heisst, als dass er im Tageslicht extrem reflektieren wird, so dass man im Bildschirm lediglich das eigene, enttäuschte Gesicht zu sehen bekommen wird...
- Der Browser des iPad kann keine Flash-Filme wiedergeben, also surfen bitte nur, sofern man nicht die Zone des web 2.0 mit Videowiedergabe betreten will...
Alles in allem keine Revolution, keine Innovation, nur viel, viel heisse Luft, Schaum & blöde Sprüche...
hast du ein kommentarloses rot gedrückt? ^^
Blöde wenn jemand die Apple-Abzocke beim Namen nennt - gell ^^
...das sich aber an all die designverliebten Applejünger wie geschnitten Brot verkaufen wird...
Ich gebe ja zu das das Ding optischen Charme hat - aber was bitteschön soll man damit anfangen?
Fernsehen? Dafür habe ich einen Fernseher, wenn sein muss mit Settop Box für IP-TV.
Musikhören? Dafür hab ich einen mp3 Player (darf auch ein iPod sein) oder eine Hifi Anlage.
Fotografieren? Ach ja - das geht ja mit dem DIng nicht...
Computerspielen? Hmm - kein Laufwerk, kein Controller.. ich weiss nicht - gibt ja auch Konsolen un den PC
Telefonieren? Geht auch nicht....
EBooks lesen? Das geht - aber ich persönlich lese lieber ein Buch...
Als Netbook kann man nichts mit anfangen - keine Tastatur, 64GB Gesamt-Speicher im Topmodell, kein Laufwerk, kein USB Anschluß...
Im Prinzip ist das iPad doch nur ein großer und damit unpraktischer iPod ohne Kamera, gemacht um Apple die Taschen noch voller zu machen. Wenn man Erweiterungsgeräte kaufen will ist man gezwungen die poprprietären Apple Anschlusse zu nutzen. Software bitte nur aus dem Appstore. Ersatzteile bitte nur von Apple. Speichererweiterung - aber nicht doch - lieber ein neues Gerät - von Apple...
schon mal Mercedesteile gekauft? Nein?
Da empfehlen sich aber Preisvergleiche!
DW
Oh! Deswegen also...jetzt verstehe ich das. Da es keine Normen gibt, muss der Hersteller das machen. Danke Apple!
DW / der so eine Zirkus nicht mitmacht. Ein Gerät mit verlötetem Akku ist so seriös wie ein Einwegfeuerzeug
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