Wie der Softwarekonzern Microsoft mit neuen Modellen seines Zune-Players endlich Apples Erfolgsprodukt einholen will.
Bislang war die Aufholjagd gegen Apples iPod nur mäßig erfolgreich - doch das soll sich jetzt ändern: Mit neuen Modellen des Zune-Players will Microsoft seine Position auf dem hart umkämpften Markt verbessern.
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Der US-Softwarekonzern hat deshalb jetzt drei neue seines digitalen Musikspielers Zune vorgestellt. Die zweite Generation des Geräts soll Microsoft dabei helfen, seinen enormen Abstand zu Apple wemigstens zu verringern.
Die neuen Zune-Geräte kommen Mitte November mit einem Speicherplatz von vier Gigabyte (für 149 Dollar), acht Gigabyte (199 Dollar) oder 80 Gigabyte (249 Dollar) auf den Markt, wie Microsoft mitteilte. Die Modelle könnten sich dabei schnurlos und automatisch neue Musikstücke und Videos von einem Computer herunterladen.
Branchenkenner sehen wenig Chancen
Über eine neue Internetplattform namens Zune Social könnten Zune-Kunden zudem ihre Lieblingsstücke präsentieren und auf diese Weise Freunde mit einem ähnlichen Geschmack finden.
Nach Ansicht von Branchenkennern dürften diese neuen Features allerdings kaum ausreichen, um Apple mit dessen populären iPod einzuholen. Der Konkurrent hat seit 2001 mehr als 100 Millionen iPods in verschiedenen Formen und Größen verkauft.
Dagegen ist das erste und bislang einzige Zune-Modell mit 30 Gigabyte Speicherplatz seit vergangenem Jahr lediglich 1,2 Millionen Mal über den Ladentisch gegangen. Bislang steht nicht fest, ob und wann Microsoft den Zune-Player außerhalb der USA vermarkten wird.
Microsoft war im 1. Halbjahr 2007 in den USA der viertgrößte Anbieter von Musik- und Videoplayern mit einem Marktanteil von drei Prozent. Apple führt nach den Zahlen des Marktforschungsunternehmens NPD Group den Markt mit 71 Prozent klar an.
(Reuters/dpa)
OB-Kandidatin Nallinger
Apple hat mit seinem iPod einen stylischen, modernen Designklassiker geschaffen; der Microsoft'sche Zune hingegen schaut jetzt in der zweiten Version aus, wie ein Mickey-Mouse-Spielzeug für Paris Hilton
ABER zu teuer.
Werbung :S++SA
Man kann wirklich alle Player unter LINUX und WINDOWS bespielen
Auch für den IPOD gibt es unter LINUX freeware
Ist schon blöd für die Konkurrenz, wenn ein Hersteller einen Markt dominiert. Und dann auch noch durch die Verknüpfung von Hardware und Software die Anderen förmlich ausschliesst. Einfach nicht fair, oder?