Apple-Chef Steve Jobs kehrt unter Applaus zurück und präsentiert die erneuerte iPod-Linie. Der iPod nano kann künftig Radio empfangen und Videos aufnehmen. Doch sensationelle neue Produkte fehlen.
Apple-Chef Steve Jobs ist wieder zurück: Elf Monate nach seinem letzten öffentlichen Auftritt hat der 54-Jährige in San Francisco unter dem Beifall der Zuschauer neue Modelle der iPod-Reihe von Apple vorgestellt, die nun auch mit einer Videokamera ausgestattet sind.
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Präsentierte den iPod nano mit Kamera: Apple-Chef Steve Jobs. (© Foto: Reuters)
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Jobs präsentierte außerdem eine neue Version der Musik-Software iTunes, mit der Apple Musik, Videos und Programme für das iPhone vertreibt. "Wir sind inzwischen der größte Musikhändler der Welt. Über iTunes haben wir in 23 Ländern 8,5 Milliarden Musikstücke verkauft."
"Ich fühle mich großartig"
Der charismatische Apple-Übervater Jobs hatte sich Anfang 2009 für ein halbes Jahr wegen massiver Gesundheitsprobleme aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Er verdanke sein Leben der Spenderleber eines jungen Mannes, der bei einem Autounfall ums Leben gekommen sei, sagte Jobs. Er war im Juni an seinen Arbeitsplatz zurückgekehrt, hatte bislang aber öffentliche Auftritte vermieden.
Inzwischen sieht Jobs seine Gesundheitsprobleme gelöst. "Ich fühle mich großartig", sagte er am Mittwoch in einem seltenen Interview dem New York Times-Kolumnisten David Pogue. Er müsse wohl noch um die 15 Kilo zunehmen, aber es gehe ihm wirklich gut. "Ich esse wie verrückt. Sehr viel Eis." Nach Jobs' früheren Angaben hatten seine Gesundheitsprobleme mit einer Hormonstörung zu tun, durch die sein Körper keine Proteine aufnehmen konnte. Dadurch habe er Gewicht verloren.
Mit der Videokamera in dem MP3-Player iPod nano greift Apple direkt seinen Wettbewerber Cisco an, der in den USA mit dem Kompakt-Camcorder "Flip" spektakuläre Absatzerfolge erzielt hat. "Der Nano ist der populärste Player der Welt. Über 100 Millionen Stück wurden davon verkauft", sagte Jobs.
Lesen Sie auf Seite 2, wie teuer die neue Generation der bunten Apple-Player ist.
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Vor dem ESC-Finale in Aserbaidschan
jetzt bekommen Sie bestimmt 100 Fleißpunkte von Steve & einen Apfelaufkleber gratis :-D
Zurück zum Thema: Im App-Store entscheidet seine Heiligkeit nach vollkommen intransparenten Kriterien, ob eine App verkauft werden darf oder nicht - wenn Steve will, wachen Sie morgen auf und Ihre Lieblingsapp ist weg und wehe, jemand baut einen Apple-Rechner nach und bietet das Teil zu angemessenen Preisen an, da ist aber was los ...
Aber wurscht, mit Gläubigen braucht man nicht zu diskutieren - das ist mit Fundamentalisten jeglicher Couleur so ("diskutieren" Sie mal mit den Zeugen Jehovas ;-)) Wer eine Weltanschauung hat braucht sich die Welt eben nicht mehr anzuschauen.
Für alle anderen noch eines: Ich bin kein Applehasser, ich hasse die kritiklose Vergötterung einer Firma und die ebenso oberflächliche und unangemessene Verteufelung einer anderen (z.B. Microsoft). Apple war beim Thema Benutzerfreundlichkeit IMMER (schon mit dem ersten Mac) ganz vorne und MS ist IMMER nur hinterher gehechelt. Alles richtig. ABER: Bill Gates ist weder doof noch der Teufel und Steve Jobs ist ganz bestimmt nicht doof und noch bestimmter nicht der Messias. Host mi?!
Genau! Und deshalb kostet die günstigste Variante von Mac OS X 10.6 29,- und die von MS Windows 7 ca. 129,- Euro. Ein Versionsupdate von OS 2 nach OS 3 für das iPhone und den iPod touch waren sogar kostenlos.
Und bitte nicht vergessen! Mac OS X ist ein auf 4.4BSDlite basierendes Unix System, was quelloffen ist. An Microsoft OS ist überhaupt nichts offen.
Auf jedem Apple Rechner kann man Linux und Microsoft OS installieren!
Es gibt noch genügend andere Beispiele die ihre Behauptung von Abschottung gegenüber anderen und Abhängigkeit von Kunden widerlegt.
Fehlt nur noch die Rolle Cloopapier, damit man auch in dieser Situation sorglos knipsen und tasten, gucken und hören kann.
Bah, was gehen mir diese ganzen ach so tollen Applejünger mit ihrem "Steve rettet die Welt" Gesülze auf den Sack. Unfassbar, da halten sich Leute tatsächlich für was Besonderes / Besseres / Erleuchtetes, bloß weil sie ihre Heimrechner und Unterhaltungselektronik bei einer amerikanischen Monopolklitsche kaufen.
Apple hat unbestritten Verdienste: Der Computer als Designobjekt und intuitive Benutzerführung sind aus meiner Sicht die wichtigsten.
ABER: Bitte nicht vergessen, dass Apple sich extrem und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen jegliche Konkurrenz abschottet. Die Firma erzeugt gezielt und äußerst professionell eine totale Abhängigkeit ihrer Kunden und nutzt diese dann aus, um nahezu beliebige Preise zu verlangen. Alle meckern ständig an Microsoft herum, verglichen mit Apple sind das Waisenknaben.
Dass dennoch Millionen Apple gaaanz lieb finden hat einen Grund: Apple ist kein Unternehmen sondern einen Religion. A’llulja sog i!
Natürlich hat Apple auf diverse andere Hersteller reagiert, normalerweise ist das ja umgekehrt, ob ein All in One Gerät sinnvoll ist weiss ich nicht. Man kann sich aber sicher sein das bei Apple mal wieder alles so funktioniert wie angepriesen. Bei anderen Hersteller gibt es da ganz andere Hürden zu bewältigen, das Betriebssystem. Ich freue mich schon Heute auf die kommenden wirklichen Innovationen von Apple die meist zukunftsweisend sind.
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