Die strenge App-Store-Politik Apple steht immer wieder in der Kritik von Entwicklern, weil das Unternehmen bestimmte Applikationen zurückweist, wenn sie der Firmenphilosophie widersprechen und beispielsweise zu viel nackte Haut enthalten. Jobs erklärte, man habe inzwischen die Regeln für die einst geblockten politischen Karikaturen geändert und würde diese künftig zulassen. "Wir machen manchmal Fehler, doch wir bereinigen sie." Manchmal allerdings würden Entwickler sofort zur Presse gehen, nachdem ihre Applikationen abgelehnt wurden, "ihre 15 Minuten Ruhm abstauben und hoffen, dass wir unsere Meinung ändern. Wir stecken den Schlag ein und machen weiter."
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Neue Geschäftsbereiche Jobs ging nur am Rande auf neue Geschäftsbereiche wie die mobile Werbeplattform iAd ein. Zu den Bemühungen Googles, Fernsehen und Internet zu verändern, sagte er: "Die Fernsehhersteller haben ein Modell unterstützt, das allen Menschen eine Set-Top-Box gratis gibt. Also will niemand eine Box kaufen. Fragen Sie TiVo, fragen Sie Roku, fragen Sie uns. Fragen Sie Google in einigen Monaten." Dieses Geschäftsmodell würde jegliche Innovation abtöten - und bislang sei niemand in Sicht, der Fernsehen komplett neu denken würde. Apple TV sei deshalb "ein Hobby".
Apples Zukunft Als der iPhone-Prototyp auf dem IT-Blog Gizmodo auftauchte, seien viele Menschen auf ihn zugekommen, die ihm geraten hätten, gelassen zu bleiben und nicht auf Journalisten wütend zu sein, weil sie gestohlenes Eigentum kauften und ihn erpressen würden. "Ich habe darüber nachgedacht und entschieden, dass es Apple sich nicht leisten kann, seine Grundwerte zu ändern und einfach loszulassen." Im Klartext: Jobs wird weiterhin versuchen, Botschaft und Image des Unternehmens penibel zu kontrollieren.
Die Apple-Angestellten, ergänzte der 55-Jährige, würden immer noch für die gleichen Ziele und Werte zur Arbeit gehen, die sie vor fünf Jahren vertraten. Zudem sei das Unternehmen das "größte Start-Up auf dem Planeten", weil es sich vor allem durch Zusammenarbeit weiterentwickle.
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(sueddeutsche.de/joku/holz)
Vor dem ESC-Finale in Aserbaidschan
"Die Informationen, die Sie kostenlos haben möchten müssen noch immer von Redakteuren und Journalisten erschaffen werden und auch wenn Ihnen das nicht passt, so ist es doch lebensnotwendig, dass sie auch dafür bezahlt werden."
1. Informationen müssen nicht "erschaffen" werden, höchstens aufbereitet.
2. Informationen sind häufig schon bezahlt oder der Gemeinschaft selbstlos zur Verfügung gestellt worden. Z.B. GEZ, staatliche Pressekonferenzen, Bundestagssitzungen, Bundesarchiv, Web 2.0 wie Wikipedia und und und
3. Aufbereitete Informationen können entsprechend der neuen Möglichkeiten honoriert werden (z.B. Flattr) - wenn sie es wert sind
4. "Lebensnotwendig" ist höchstens der freie Informationsfluss. Informationen verändern sich und wachsen in der Diskussion.
5. Jede Einschränkung freier Information ist derzeit nur durch massive Einschränkung der Bürgerrechte zu erreichen. Ein "Leistungsschutzrecht" wie es die Verlegerlobby durchsetzen will ist deshalb genau zu beobachten.
Zensur drin
ist ja heute schon so dass nur genehme Inhalte da veröffentlich werden dürfen
Ich weiss schon warum ich das gute Linux nehme ;o)
Oh da haben wir ja schon einen "Apple-Jünger"... Jobs möchte einfach noch mehr Geld verdienen, und da verspricht er sich halt massenhaft Dollars von den Verlagsinhabern und Meinungskontrolleuren a la Murdoch und Co.
Apple zensiert Inhalte und will Usern vorschreiben, was sie nutzen können und was nicht. Für mich ist Apple seit einiger Zeit völlig unten durch. Apple ist das neue Microsoft...
..das wir eine Welt von "Apple-Lemmingen" werden.... Lieber eine Million Blogger, als eine Million IPad-Zombies.
Auf welchem Planeten leben Sie eigentlich? Die Informationen, die Sie kostenlos haben möchten müssen noch immer von Redakteuren und Journalisten erschaffen werden und auch wenn Ihnen das nicht passt, so ist es doch lebensnotwendig, dass sie auch dafür bezahlt werden.
Es ist den Verlagen selbst anzukreiden, dass sie nichts von der Musik- und der Filmindustrie gelernt haben und nicht längst ein eigenes digitales Vertriebssystem geschaffen haben.
Und jetzt meckern, dass Jobs versucht den Verlagen einen sicheren, digitalen Vertriebsweg zu öffnen?
Und bitte nicht noch mehr "Zensur"-Blödsinn. Ich kann es nicht mehr hören.
Der App-Store ist ein "Einzelhandelsgeschäft" wie jedes andere auch und Apple hat das Recht das Sortiment zu bestimmen - so wie Amazon, Rewe, etc.
Internet-Inhalte sind davon nicht betroffen. Sogar Inhalte, die gegen deutsche Gesetze verstoßen, können über iPhone/iPad abgerufen werden!
Der "App-Store" heißt so, weil er für "Applications" konzipiert ist. Und eben dafür sind auch die Zulassungsbestimmungen entwickelt. Wenn Sie also etwas fordern wollen, dann fordern sie einen separaten "iPress-Store" und für beide Stores transparente, nachvollziehbare Zulassungsbestimmungen.
Die eigentlich Schuldigen in der Diskussion sind aber die Journalisten, die schlampig recherchieren und voneinander abschreiben, statt ihrer Aufgabe nachzugehen und sich zunächst einmal mit einem Thema vertraut machen um dann einen *Mehrwert* zu liefern, für den sie schließlich bezahlt werden wollen.
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