Das US-Militär hat offiziell Anklage gegen den Soldaten erhoben, der brisante Kriegsvideos an die Enthüllungsplattform Wikileaks gegeben haben soll.
Das US-Militär hat Anklage gegen einen Soldaten im Zusammenhang mit einem im Internet veröffentlichten Video eines tödlichen Hubschrauberangriffs im Irak erhoben.
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Screenshot aus dem Video "Collateral Murder": Mutmaßlicher Informant droht Haftstrafe. (© rtr)
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Dem 22-Jährigem werde unter anderem vorgeworfen, vertrauliche Informationen zugänglich gemacht zu haben, teilte die amerikanische Armee am Dienstag mit.
Die Anklage wurde unter Militärrecht erhoben und könnte damit zu einem Verfahren vor dem Kriegsgericht führen. Der Soldat war in Bagdad stationiert. Ihm droht nun eine Gesamtstrafe von bis zu 52 Jahren.
Brisantes Tötungsvideo
Zuletzt hatte das amerikanische Militär erklärt, er sei in Kuwait in Untersuchungshaft. Das Video aus dem Jahr 2007 stammt von der Zielerfassungskamera eines Kampfhubschraubers und war im April auf der Internet-Site WikiLeaks veröffentlicht worden.
Es zeigt, wie eine Gruppe von Personen auf einem Platz in Bagdad angegriffen und zwölf getötet werden. Unter den Toten war ein Reuters-Journalist und sein Fahrer. Das US-Militär hat erklärt, die Besatzung habe eine Kamera für einen Granatenwerfer gehalten.
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(sueddeutsche.de/Reuters/joku/holz)
Rekord in Deutschland
Bush & Co. und auch Hernry Kissinger gehören vor das Kriegsgericht!
Und zwar schnell!
Derzeit wird ja alles getan, um Wikileaks zu diskreditieren. Die negativen Nachrichten erweisen sich bei näherer Betrachtung oft als nicht stimmig. Solche Plattformen sind extrem wichtig und müssen unterstützt werden. Für Wikileaks kann man spenden! Ist gut fürs Gewissen.
Reporter und Fotografen, die versuchen, über die Verseuchung der Golfküste durch das Öl der BP-Bohrung zu berichten, werden nun als Kriminelle behandelt. Falls sie das Verbot der BP, das von der US-Küstenwache durchgesetzt wird, übertreten, drohen ihnen bis zu 5 Jahre Haft oder eine Geldbusse von 40.000 Dollar.
einen Orden?
Sie haben schon verstanden, dass das Grundgesetz eine Rechtsnorm aus Deutschland für Deutschland ist und in den USA niemanden interessiert. Selbst bei der "Bill of Rights" wird ja sehr flexibel in Auslegung und Umsetzung verfahren.
Paging