Von Frank Magdans

Wer aus einer langweiligen Diaschau eine durchgestylte Multimedia-Präsentation machen will, muss ein bisschen Arbeit investieren - aber es lohnt sich.

Ein Album kann man jederzeit aus dem Regal ziehen und sich dann die eingeklebten Bilder anschauen. Längst aber gibt es ganz andere Möglichkeiten, seine Fotos zu präsentieren - vor der am Computer erzeugten animierten Diashow für den Fernseher steht zwar viel Arbeit, aber das Ergebnis lohnt die Mühe.

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Wie süß: Mit speziellen Programmen lassen sich dank vieler Optionen muntere Diashows am PC gestalten. (© Foto: oH)

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Im ersten Schritt sollten alle Bilder auf die erforderliche Größe geschrumpft werden, damit die Präsentation am Ende nicht zu viel Speicherplatz belegt. Zu diesem Zweck gibt es ein Software-Werkzeug namens verkleinerer.exe, das kostenlos über www.dr-wuro.de heruntergeladen werden kann.

Welche Größe man wählt, hängt von dem Endprodukt ab. Es können nämlich nicht nur Bildschirmpräsentationen, sondern auch Filme in gängigen Formaten wie dem für DVD-Player geeigneten MPEG-2-Standard auf externe Datenträger exportiert werden.

Wichtig: Ausgabequalität

Also ist wichtig, sich über die Ausgabequalität Gedanken zu machen. Beim Anfertigen einer neuen Diashow fragt beispielsweise das Programm Fotos auf CD & DVD von Magix zuerst, in welchem Bildverhältnis das Projekt erstellt werden soll - 4:3 oder 16:9. Zudem kann der Anwender das Disc-Format festlegen; manche Programme können bereits Blu-ray-Scheiben beschreiben - den Nachfolger der DVD, auf den hochauflösende Videos gespeichert werden können.

Sind diese Aspekte geklärt, kann die eigentliche Arbeit beginnen. Im rechten oberen Bereich befindet sich ein Explorerfenster, in dem der Anwender die Ordner der Festplatte durchstöbert. Ist das Verzeichnis mit den Bildern gefunden, lässt sich jedes einzelne mit der Maus via Klicken und Ziehen in den unteren Bildschirmbereich verfrachten, woraufhin das Bild auf einem imaginären Filmstreifen landet.

So geschieht das mit allen Fotos. Im nächsten Schritt wird festgelegt, wie viele Sekunden ein Bild zu sehen sein soll und wie die einzelnen Übergänge vonstatten gehen sollen. Besonders der letzte Aspekt ist es, der viel Zeit in Anspruch nimmt.

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