Großeinsatz gegen Cyberattacken: Die US-Justiz geht massiv gegen mutmaßliche Mitglieder der Gruppierung Anonymous vor. Bei Razzien in mehreren Bundesstaaten nahm das FBI mehrere Hacker fest - ihnen werden Angriffe auf Finanzunternehmen vorgeworfen.
Bei Razzien in mehreren US-Staaten hat die Polizei am Dienstag 14 mutmaßliche Mitglieder der Hacker-Gruppe Anonymous festgenommen. Die Nachrichtenagentur dpa berichtete von 16 Festnahmen. Den Personen im Alter von 20 bis 42 Jahren werden unter anderem Verschwörung und Computervergehen vorgeworfen.
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Nach Angriffen auf Finanzunternehmen: Das FBI hat mehrere Mitglieder der Hacker-Gruppe Anonymous festgenommen. (© dpa)
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Sie werden verdächtigt, die Internetseite des Bezahldienstes Paypal angegriffen zu haben, nachdem das Unternehmen die Spendenabwicklung für die Enthüllungsplattform Wikileaks eingestellt hatte.
Im Zuge der Ermittlungen wurden vier weitere Personen in den Niederlanden und ein Verdächtiger in Großbritannien festgenommen. Wegen weiterer Cyberattacken auf Unternehmen und Organisationen stellte die Bundespolizei FBI 35 Haftbefehle aus.
Zuvor hatte das FBI im Zuge der Ermittlungen gegen Anonymous bereits mehrere Häuser im US-Bundesstaat New York durchsucht. Bei den Razzien im Bezirk Brooklyn und auf Long Island hätten die Agenten Computer beschlagnahmt, erklärte ein FBI-Sprecher.
Der Angriff auf Paypal galt als Vergeltungsschlag, weil das Unternehmen nach der Veröffentlichung Tausender vertraulicher US-Depeschen im vergangenen November der Enthüllungsplattform ihr Konto gekündigt hatte. Als im vergangenen Dezember die Kreditkartenfirmen Visa und Mastercard die Spendenabwicklung für Wikileaks einstellten, wurden auch sie Opfer von Hackerangriffen.
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(AFP/dapd/dpa/Reuters/gal/mikö)
Gewalt in Syrien
Geheimdienste, Verschwoerungen gegen das Gemeinwohl = Lobbyisten gibt und staatliche sowie wirtschaftliche Strukturen und Organisationen undurchsichtig sind oder agieren, es Menschen gibt die offen oder verdeckt gegen selbige kaempfen.
Die verzweifelten Maßnahmen der Geheimdienste gegen die angeblichen Hacker, gründen doch nur auf der Tatsache, dass die dubiosen Machenschaften der Regierungen und Geheimdienste und deren Verstöße gegen die Menschenrechte ans Tageslicht gelangen.
Es ist schon erstaunlich mit welcher Dreistigkeit Institutionen, welche geschichtlich nachprüfbar selbst mit zweifelhaften Methoden gegen Gesetze, Recht und Ordnung verstoßen, nun versuchen ihre Daseinsberechtigung durch eine selbst geschaffene Opferrolle zu legitimieren.
Als Beispiel kann man die mysteriösen Anschuldigungen gegen Assange nehmen, welche aufgrund unliebsamer Publikationen konstruiert wurden, die ihm wohl nicht eindeutig nachzuweisen sind. Deshalb soll er durch die zweifelhaften Vergewaltigungsvorwürfe, die sogar mehrfach als einvernehmlich belegt wurden, kaltgestellt werden.
Jede verwirrte Kindsmörderin hierzulande kommt schneller auf freien Fuß, als dieser vermutlich unschuldige Mann.
Deshalb auch die Frage: Wer kontrolliert die Kontrolleure?!
Es scheint so, dass die Süddeutsche ein Werkzeug in diesen schmutzigen Kriegsmethoden der USA sein möchte.
Warum löschen Sie unsere Kommentare? Ist die Wahrheit Ihnen auch unbequem?
SOLIDARITÄT mit ANONYMOUS!
Die USA hat große Erfahrung damit Angstgegner, die im VErborgenen lauern aufzuspüren. Kommunisten, Torroristen, Aktivisten,...
Natürlich gibt es hinter Anonymous keine Organisation oder Struktur aber das wäre ja zu einfach einfach an "Volkes Wille" zu glauben, dann lieber Verschwörung, vielleicht sogar Internetterrorismus,...vielleicht ist es ja sogar Al'Quaida oder der Iran...
Hui, dabei ist "Anonymous" nicht einmal im Ansatz strukturiert.
Witzig ist, dass hier irgendwie jeder Pups als ein "Hackerangriff" dargestellt wird. Eben auch DoS-Attaken.
DoS-Attaken sind aber nur wie eine Demo vor der virtuellen Haustür eines Internetportals zu sehen, die, wenn sie durchschlagen, eigentlich nur ein Armutszeugnis der dortigen IT'ler und Admins ist.
Richtige "Hacks" sind jedenfalls was ganz anderes, dagegen ist DoS ein Pipifax.