Sie setzt sich für Programme ein, die jedermann weiterentwickeln kann, und hat eine Initiative für freie PDF-Betrachter gestartet.
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Datenklau durch PDF-Programme ist bisher zwar theoretischer Natur, räumt Hauswedell ein. Doch wer berufliche oder private Daten in PDFs schon aus Prinzip geschützt wissen will, sollte zu Software greifen, bei der eine öffentliche Programmierer-Gemeinde überprüft, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Als einen solchen Betrachter empfiehlt Hauswedell etwa "Sumatra PDF". Wie der "Foxit Reader" ist er ein portables Programm, das sich auf dem USB-Stick ausführen lässt.
PDF-Dateien anschauen ist eine Sache, selbst welche erzeugen und bearbeiten eine andere. Adobe hat dafür das Programm "Acrobat", das sich mit Preisen von rund 400 Euro aufwärts an professionelle Anwender richtet. Nutzer mit kleinerem Geldbeutel und Anspruch finden aber auch dazu Alternativen.
Reguläre PDF-Generatoren
Bei Apple- und Linux-Betriebssystemen sind regulär PDF-Generatoren an Bord, bei Windows nicht. Lediglich für Microsofts Office 2007 gibt es ein Add-on, das den PDF-Export nachrüstet. "Zum Beispiel mit der freien Software 'PDFCreator' können auch in anderen Windows-Anwendungen über die Druckfunktion PDFs erstellt werden", so Hannes Hauswedell.
Anders als Microsofts Produkt verfügt die kostenlose Bürosoftware OpenOffice standardmäßig über einen PDF-Export. Darüber hinaus PDF-Dateien nachträglich zu bearbeiten, wenn die Vorlage nicht mehr verfügbar ist, erlaubt die Erweiterung "Sun PDF Import Extension".
Der Optionsumfang ist jedoch begrenzt. Wer flexibler PDFs gestalten möchte, kommt an einer kostenpflichtigen Software nicht vorbei.
Mit "PDF Professionell 4" für rund 70 Euro von Data Becker können aus dem Programm heraus Texte, Bilder und Layout direkt im PDF geändert werden. Die Software kommt mit den PDF-Standards ab der Version 1.3 bis zur aktuellen Version 1.7 klar. Auch das genormte "PDF/A"-Archivformat wird unterstützt. Mit der Einbettung von Audio- und Videodateien in Dokumenten sowie Markierungs-, Kommentar-, Stempel- und Notizfunktionen ist das Programm auf der Höhe der Zeit.
Die Software "PDF Experte 6 Professionell" von Avanquest vereint ebenfalls PDF-Generator und Editor, unterstützt aber weniger PDF-Standards und keine Multimedia-Inhalte. Dafür ermöglicht sie zum Beispiel eine Rückumwandlung von PDF- in Word-Dateien. Mit einem Preis von rund 40 Euro ist das Programm zudem billiger.
Beide Programme schnitten in Tests "gut" bis "befriedigend" ab. Ein gleichwertiger Herausforderer zum mächtig ausgestatteten "Adobe Acrobat" ist das Duo nicht - ebenso wie alle anderen PDF-Editoren. Doch vielen Anwendern dürfte selbst eine geringere Funktionsfülle durchaus genügen.
(dpa, Berti Kolbow/mri)
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Es wäre sinnvoll, bei jeder Nennung von Programmnamen in Klammern dazu zu schreiben, für welche Betriebssysteme dieses erhältlich ist. Sonst sucht man danach, nur um festzustellen, dass es das doch nur für Windows gibt.
Bei Mac OS X beruht übrigens die ganze Bildschirmansteuerung auf PDF, es ist ein Programm namens Vorschau dabei, das viel flotter als der Adobe Reader ist. Letzteren braucht man nur für wenige Spezialfälle. Nur ein Mac-Programm zum Bearbeiten und für Anmerkungen hätte mich noch interessiert.
"Überhaupt macht die Anzahl der User die Quellcode lesen und verstehen können im Vergleich zum Rest nur einen kleinen Teil aus. "
Richtig, aber es gibt vielleicht überhaupt jemanden, der den Code liest und dann auf Misstände aufmerksam machen könnte. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Spyware in Open-Source-Projekte schafft, von vornherein geringer, wenn da verschiedene Leute mitwirken, die nicht alle in derselben Firma sitzen.
Also es gibt eine gewisse soziale Kontrolle bei Open Source, auch wenn die allermeisten Anwender den Quelltext nicht lesen oder ihn verstehen könnten.
Interessant, was man alles erfährt, wenn man eine gute personal Firewall installiert. Die Hauptbedrohung für private Daten kommt nicht von außen, sondern von allen möglichen installierten Programmen. Und Adobe macht da keine Ausnahme.
Konsequenz: Nie ohne Firewall und im Zweifelsfall alles blocken. Dann gibts nach menschlichem Ermessen auch keine Probleme.
...ob der Datenschutz respektiert und keine dokumentbezogenen Informationen an den Anbieter gesendet werden"
Beim Adobe Reader doch auch nicht. Überhaupt macht die Anzahl der User die Quellcode lesen und verstehen können im Vergleich zum Rest nur einen kleinen Teil aus.
Aber so kennt man die FSF..
Ansonsten ne Gute Idee, dass hier auch mal auf Alternativen hingewiesen wird.