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Von Dirk von Gehlen
Internet-Stadtpläne sind eine sinnvolle Erfindung. Doch so richtig Spaß machen sie erst, wenn man als Rennfahrer über die virtuellen Pisten heizt. Dies und mehr in unserer Netzweltkolumne.
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Die Google-Generation am Beginn des vergangenen Jahrhunderts: Kinder bei der Kartoffelernte. (Foto: Library of Congress)
Regel 93: Im Netz sind Bilder wichtiger als Text
In England wurde es diese Woche erforscht, in Amerika in die Tat umgesetzt: Das Netz mag Bilder lieber als Text. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die im Auftrag der British Library die sogenannte Generation Google in Großbritannien untersucht hat; jene Internet-Nutzer also, die nach 1993 geboren und mit dem Internet aufgewachsen sind. Eines der Ergebnisse: Sie sind gar nicht so bewandert mit der Nutzung des Internets wie man glauben mag. Und: Sie interessieren sich mehr für Bilder als für Text.
Da kommt ihnen das Angebot der US-Library of Congress sicher gerade recht. Die hat nämlich in dieser Woche angekündigt, Fotografien aus ihren Sammlungen online zu veröffentlichen - im digitalen Fotoalbum Flickr. Unter dem Nutzernamen The Library of Congress kann man sich nun Bilder beispielsweise aus der George-Grantham-Bain-Sammlung anschauen, rund um die Uhr unabhängig von Öffnungszeiten. Aber nicht nur das, man kann auch mit ihnen arbeiten. In der Ankündigung zu dieser neuartigen Kooperation heißt es: "Wir wollen von der Kraft des Web 2.0 profitieren." Nutzer sollen die Bilder kategorisieren, verschlagworten und kommentieren können.
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