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Von Hans-Christian Dirscherl
Handys und deren Auswirkung auf die Gesundheit der Benutzer sind ein Dauerbrenner bei den Technik-News. Jetzt gibt es dazu eine neue Studie, die behauptet, dass die Mobilfunksignale bestimmte Bereiche des Gehirns reizen. Das bedeutet zwar nicht zwangsläufig eine Schädigung des Gehirns, könnte aber trotzdem für bestimmte Personengruppen problematisch sein.
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Die Strahlung von Handys reizt den Teil der Hirnrinde, der am nächsten zum Mobiltelefon gelegen ist. Zu diesem Ergebnis kommen italienische Wissenschaftler, wie CNN Online berichtet. Allerdings besteht noch keine Klarheit darüber, ob die Hirn-Reizung, die von einem GSM-Mobiltelefon ausgeht, gefährlich ist.
Die Wissenschaftler vom Fatebenefratelli-Krankenhaus aus Mailand überwachten mit Hilfe der Transcranial Magnetic Stimulation (TMS)-Methode die Hirn-Funktion von Menschen, während diese telefonierten. Bei den Probanten handelte es sich um 15 junge Männer, die mit einem GSM 900-Handy 45 Minuten telefonierten. Bei zwölf Testkandidaten wurde die dem Handy nächstgelegene "motorische Rinde" während des Gesprächs gereizt. Innerhalb einer Stunde normalisierte sich das allerdings wieder.
Die Forscher betonen, dass das nicht zwangsläufig bedeutet, dass Mobilfunkstrahlung schädlich für das Gehirn ist. Aber sie halten es für möglich, dass diese Reizung Folgen bei Menschen haben könnte, die besonders veranlagt sind, also beispielsweise zu epileptischen Anfällen neigen.
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