Von Aeneas Rooch

Digitale Fotorahmen zeigen Diashows und Filme - es gibt aber große Qualitätsunterschiede: Entscheidend ist nicht allein die Pixelzahl.

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Digitale Fotorahmen: flache Bildschirme im Postkartenformat Foto: dpa

Vorbei die Zeit, in der das Austauschen eines Fotos im Bilderrahmen Gefahren barg - ob durch absonderliche Klapp- und Schnapptechniken, verbogene Metallstifte, an denen man sich die Fingernägel ruinierte, oder herausfallende Glasscheiben. Das und mehr kann mit digitalen Bilderrahmen nicht mehr passieren; und dennoch ist der gute alte Bilderrahmen noch nicht völlig überholt.

Digitale Bilderrahmen sind flache Bildschirme im Postkartenformat; es gibt sie aber auch in Passfotogröße als Schlüsselanhänger oder für den professionellen Einsatz in DIN-A4-Format und größer. Wie gut und scharf sie Bilder darstellen, hängt von der Auflösung ab - je höher, desto besser. Für Zahlenfreunde: Optimalerweise sollte der Rahmen über 800×600 Bildpunkte verfügen, beziehungsweise 720×480 für Fotos von digitalen Spiegelreflexkameras, die Bilder in einem anderen Seitenverhältnis aufnehmen.

Trotzdem kann die reine Pixelzahl auf der Verpackung in die Irre führen; daher sollte man eigene Bilder auf einem USB-Stick zum Kauf mitnehmen und testweise auf verschiedenen Geräten anzeigen lassen. "Wenn die Bildqualität gefällt, ist der Rahmen in Ordnung; wenn nicht, sollte man die Finger davon lassen", rät Herbert Noll, Experte für Unterhaltungselektronik bei der Stiftung Warentest.

Elektronische Bilderrahmen zeigen Fotos im Dateiformat JPEG an, dem Standard bei Digitalkameras (siehe Technik-Lexikon). Für die gängigen Speichermedien wie USB, SD, MMC oder Compact Flash haben die Rahmen Einsteckschlitze, die bei manchen Modellen jedoch unpraktisch an der Unterseite angebracht sind. Das sollte man vor dem Kauf überprüfen.

Direkt vom USB-Stick

Da man die Bilder sowohl auf den Rahmen kopieren als auch direkt von USB-Stick oder Speicherkarte anzeigen lassen kann, ist es unerheblich, wie groß der interne Speicher ist; er reicht ohnehin wenigstens für 20 bis 30 Fotos. Einige Geräte lassen sich zudem drahtlos mit Bildern versorgen - etwa über Wlan, Bluetooth oder sogar per Handy. Das Bild landet dann per MMS im Rahmen.

Der größte Vorteil des digitalen Bilderrahmens gegenüber seinem hölzernen Vorgänger: Er kann Bilder wechseln - auf Knopfdruck oder auch automatisch als Diashow mit verschiedenen Überblendungseffekten zwischen den einzelnen Fotos. Viele Rahmen können dazu auch Musik im MP3-Format wiedergeben, je nach Modell per eingebautem Lautsprecher oder über eine Buchse für Lautsprecher oder Kopfhörer.

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In diesem Artikel:

  1. Sie lesen jetzt Bildchen wechsle dich
  2. Akkulaufzeit und Videoformate