Tag der BibliothekenWo die vielen Bücher wohnen

Über Jahrhunderte waren Bibliotheken das Zuhause für das gesammelte Wissen einer Gesellschaft. Und nun? Werden trotz Digitalisierung immer noch welche gebaut. Eine Zeitreise in Bildern.

Von Sarah Schmidt

Bibliotheken haben einen ganz eigenen Zauber. Schließlich lagert in ihnen das Wissen der Welt, gedruckt auf Papier, gebündelt zu Büchern, die sich Deckel an Deckel über die Regalmeter reihen. Hier warten die Worte Abertausender Autoren darauf, hervorgeholt zu werden.

Wer einen solchen Raum zum ersten Mal betritt, wird überwältigt. Im Bild zu sehen ist das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum in Berlin, die größte Freihandbibliothek Deutschlands. Schon die Masse ist beeindruckend, die komplexe Ordnung, die komplizierte Buchstaben- und Ziffernlogik, die über Stockwerke und Gänge schließlich zu dem einen gesuchten Buch führt.

"Bibliotheken sind mehr als Gebäude mit Bücherregalen", schreibt der Architekturhistoriker James Campbell in seinem Bildband "Die Bibliothek" (erschienen im Knesebeck-Verlag). Sie sind Orte des Lesens und Lernens, Sinnbild für die Bedeutung von Wissen und Bildung in einer Gesellschaft.

Zum Tag der Bibliotheken am 24. Oktober wollen wir Sie mitnehmen auf eine Reise durch Raum und Zeit.

Bild: Will Pryce; Will Pryce, Knesebeck-Verlag 24. Oktober 2015, 10:112015-10-24 10:11:18 © Süddeutsche.de/mkoh/rus