Christian Meyer, 41, CSU-Kreisvorsitzender in Coburg:
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"Wir haben hier im Kreisverband viel darüber diskutiert, und die Basis sieht das ganz locker. Der Vorschlag wird positiv aufgenommen. Wenn man damit Kosten einsparen kann, dann muss man drüber diskutieren. Und wenn das wirklich eine Identitätsfrage wäre, wie Seehofer das sagt, dann hätte es der Verteidigungsminister nicht einfach so zur Diskussion gestellt. Dass darüber geredet wird, heißt ja noch nicht, dass es dann auch wirklich so beschlossen wird."
Jürgen Trobentar, 59, Bezirksvorsitzender des Außen- und Sicherheitspolitischen Arbeitskreises Mittelfranken:
"Die Frage der Wehrpflicht muss sicherlich neu betrachtet werden, angesichts der neuen verteidigungspolitischen Situation. Es gibt Herausforderungen, die Umstrukturierungen nötig machen können. Natürlich ist die CSU die Partei der Bundeswehr, aber man muss hier in alle möglichen Richtungen denken. Soweit ich weiß, ist Guttenberg selbst ein Verfechter der Wehrpflicht. Auch er muss sich also dieser neuen Situation stellen und sie mit seinen Experten besprechen. Am Schluss wird sicherlich eine gute Lösung stehen."
Stephanie Kunz, 32, Vorsitzende der Jungen Union Bad Reichenhall:
"Für die Stadt Bad Reichenhall wäre es natürlich verheerend, wenn der gerade ausgebaute Stützpunkt wegen einer Bundeswehrreform verkleinert werden würde. Und ich frage mich auch, wie es in den Krankenhäusern weitergehen soll ohne die Zivildienstleistenden. Aber trotzdem bin ich für die Einrichtung einer Freiwilligenarmee, schon aufgrund der Haushaltslage. Da schließe ich mich ganz der Auffassung von Karl-Theodor zu Guttenberg an. Ich bin ein Fan von unserem Verteidigungsminister."
Hans Süßbauer, 57, CSU-Kreisverbandsvorsitzender Ingolstadt:
"Es muss überall gespart werden, auch bei der Bundeswehr. Und man kann sicher nicht bei den Auslandseinsätzen sparen, also muss man woanders ansetzen. Natürlich ist das für die CSU eine grundsätzliche Angelegenheit. Aber wenn schon ein Bundesverteidigungsminister der CSU, der sicherlich mehr von dem Thema versteht als ich oder viele andere, darüber nachdenkt, dann zeigt das doch die Notwendigkeit. Ich verstehe aber auch, dass der Ministerpräsident nicht sagen kann: ,Jawohl, darauf haben wir gewartet.' Das ist auch klar."
Rita Maier, 67, Vorsitzende der Frauen-Union Unterschleißheim:
"Ich bin da ganz der Meinung unseres Verteidigungsministers. Was der macht, finde ich generell sehr gut. Diese sechs Monate Grundwehrdienst, die jetzt vorgesehen sind, das halte ich für rausgeschmissenes Geld. Bis die jungen Leute ein bisschen was gelernt haben, sind sie schon wieder mit der Wehrpflicht fertig. Dann kann man es gleich lassen. Nur dass auch die Zivildienstler fehlen, das könnte ein echtes Problem werden."
Edgar Rölz, 69, CSU-Stadtrat in Kempten und Polizeikommissar im Ruhestand:
"Ich finde die Idee nicht so gut, auch noch die Wehrpflicht auszusetzen. Da gehen doch Arbeitsplätze verloren, und der Zivildienst wäre damit auch passee. Andererseits sind die sechs Monate, die man jetzt absolviert, nur mehr ein Mini-Wehrdienst. Damit kann man keine qualifizierten Soldaten mehr ausbilden. Ich glaube nicht, dass ich für diesen Vorschlag stimmen würde, aber ich verstehe, dass man in viele Richtungen denken kann. Ob der Verteidigungsminister das durchsetzen kann, ist eine andere Frage."
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(SZ vom 18.08.2010/mar)
Probleme beim Berliner Flughafen lange bekannt
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Die Konservativen hatten ja noch so viel vor mit der Bundeswehr!Nur nicht das was im Grundgesetz steht!
das hätte große auswirkungen auf bayern. Ich war in der nähe von augsburg und damals waren wir sehr viele soldaten im umkreis. nur als bsp. es gab eine disco in der fast ausschließlich soldaten waren, dort wurden nicht mal Jugendliche mit Migrationshintergrund eingelassen da es sonst zuviel stress mit den soldaten gibt. d.h. Disco v. soldaten abhängig und so geht es sicherlich vielen in Bayern also vorsicht. Ich bin für die Freiwilligenarmee da beim Bund das geld mit schaufeln in den gully gekippt wird.
... allerdings müssen nicht nur die führenden Köpfe getauscht werden, sondern die Köpfe dahinter.
Das scheint ein weitaus größeres Problem zu sein.
Da halten einige so lange an bestimmten Dingen fest, bis diese absolut nicht mehr haltbar sind.
Sozusagen wenn der Karren zu tief im Dreck steckt..
Dem Seehofer geht es doch schon längst nicht mehr um die Sache, sondern nur noch um seine Wichtigtuerei. ER will den Ton angeben und möchte sich das nicht von anderen, schon gar nicht von Guttenberg nehmen lassen.
Es wird allerhöchste Zeit, das die speichelleckenden CSU Altvorderen mal laut ihre eigene Meinung rufen und nicht immer hinter dem Vorsitzenden herwackeln, wie man das aus Zeiten FJS gewöhnt ist.
Seehofer und den Bayern kann es doch völlig Wurscht sein, ob wir Wehrpflicht haben oder nicht, wo ist denn das Problem?? Je mehr wir mit dem unsinnigen Kriegsspiel aufhören, je weniger können wir aber an die liebe Industrie an AUfträge vergeben.
Und da wären dann die schönen lukrativen Pfründe der Politbarone der CSU wie AUTOs , Geschenke, Freiflüge, Besichtugungstouren und sonst was perdu, dann machte das Politikerspielen keinen Spass mehr.
Die Knalltüte Seehofer hat schon veritable Feinde, Hubert, Stoiber, Goppel, Gauweiler, Harderthauer, Beckstein, Söder, und viele mehr. Jetzt kommt ein weiterer dazu, v u z G.
Der Seehofer schadet nicht nur Bayern, diese kleine Mitbestimmer region im Süden, sondern der Republik, weil ja die Kropfträger trotz ihrer kleinen Gruppe in Berlin die Klappe größer aufreißen können, als etas NRW-CDU oder andere Landesgruppen.
Damit sollte mal Schluß sein.
Laß die Kropfträger doch mal bundesweit antreten. So viel Folklorefreunde gibt es sicherlich nicht in der Republik.