Seit dem Morgen stehen in mehreren bayerischen Städten die Räder still - 24 Stunden lang. Private Busunternehmen sollen Teile des Linienverkehrs übernehmen.
Im öffentlichen Nahverkehr in Bayern stehen die Räder seit heute Morgen erneut still. Mit 24-stündigen Warnstreiks wollen die Angestellten den Druck auf die Arbeitgeber für deutlich mehr Geld erhöhen.
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(© Foto: ddp)
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Im Großraum München blieben U- und Straßenbahnen mit Beginn der Frühschicht um 3.30 Uhr im Depot, sagte ver.di-Bezirksgeschäftsführer Heinrich Birner. Ver.di hatte Bus-, U- Bahn- und Straßenbahnfahrer in allen größeren bayerischen Städten zu Warnstreiks aufgerufen. Betroffen sind München, Nürnberg, Fürth und Erlangen, sowie Augsburg, Bamberg, Coburg, Bayreuth und Dachau.
Es ist die zweite großflächige Arbeitsniederlegung im öffentlichen Nahverkehr in Bayern im Februar. Am Morgen beteiligten sich in München bereits 500 Beschäftigte am Ausstand, sagte Birner. Er rechnete damit, dass in München über den Tag verteilt über 1000 Angestellte streiken.
Durch die Warnstreiks ist auch der Busverkehr stark eingeschränkt - das von der Münchener Verkehrsgesellschaft (MVG) im Vorfeld angekündigte Notnetz soll von Fahrern aus Privatunternehmen gestemmt werden, hieß es.
Auch in Nürnberg und Fürth sind die U-Bahnen und Busse in den Depots geblieben, sagte ver.di-Sekretär Manfred Weidenfeller. Nicht betroffen sind die S-Bahnen in München und Nürnberg, da sie in den Betriebsbereich der Deutschen Bahn fallen.
Ver.di erwartet, dass mehrere tausend Gewerkschaftsmitglieder sich insgesamt an den befristeten Arbeitsniederlegungen in Bayern beteiligen werden. In einzelnen Orten sollen private Busunternehmen einen Notfahrplan sicherstellen.
Ver.di fordert für die rund 6500 Beschäftigten in den kommunalen bayerischen Verkehrsbetrieben 9,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 250 Euro. Die Arbeitgeber hatten bisher eine Lohnerhöhung von 6 Prozent bei einer Erhöhung der Arbeitszeit auf 40 Stunden angeboten.
(sueddeutsche.de/dpa/liv)
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es ging früher der ötv und heute verdi nie darum, wenn sie mit solchen streiks treffen und was sie damit anrichten.
es gibt bei den gewerkschaften wie in der politik ein grosses problem. wer etwas kann und ahnung von der materie hat, wird nicht wirklich politker oder gewerkschaftsfunktionär. die personen, die da gerade bei verdi das sagen haben, wären in ihrer normalen beruflichen laufbahn warscheinlich nie in eine wirklich führende position gelangt. warum nicht? weil man ihnen bei ihren arbeitgebern offensichtlich nicht zutraut, daß sie für höhere aufgaben geeignet sind.
ich kann's nur nochmal sagen: liebe arbeitgeber, laßt sie streiken bis sie schwarz werden. irgendwann wird einem jeden angestellten der öpnv unternehmen ein lichtlein aufgehen und an diesem punkt werden sie merken, das sie marionetten von, rethorisch gut geschulten, gewerkschaftsfunktionären gewesen sind.
denn, was wird denn bei der ganzen streikerei rum kommen? das man sich irgendwann auf 3% in diesem, 2,5% im nächsten jahr einigt, daß dann im gegensatz zum ursprünglichen arbeitgeber angebot evtl. 3,50 euro mehr netto im monat ausmacht und verdi anschließend verkünden kann, unser power und unsere macht hat die arbetigeber zum einlenken gebracht. wer's glaubt wird seelig, wer's nicht glaubt kommt auch in den himmel.
Vielleicht könnte man ja auch so streiken, dass nicht der gesamte Nahverkehr ausfällt, sondern nur jede dritte oder vierte Bahn fährt. So wie es jetzt praktiziert wird, wird der Streik auf dem Rücken anderer Arbeitnehmer ausgetragen, welche übrigens auch nicht jedes Jahr mehr Geld bekommen.
@onepunchmike:
Einen hab ich ja offensichtlich schon gefunden...
Na gut, dann ohne das Trinkgefäß. Ich habe run on flat Reifen. Sie können mir so viel Luft rauslassen, wie sie möchten. :-)
@mosch-o-mat: aber keien freunde
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