In wenigen Stunden endet das Volksbegehren für einen strengeren Nichtraucherschutz - doch noch fehlen mehrere zehntausend Stimmen.
Kurz vor Ende der Eintragungsfrist für das Volksbegehren "Für echten Nichtraucherschutz" haben sich nach Einschätzung der Initiatoren rund 920.000 Menschen in Bayern in die Unterschriftlisten eingetragen. Das entspricht etwa 9,8 Prozent der Wahlberechtigten im Freistaat, wie die ÖDP am Mittwochmorgen in Passau mitteilte.
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Am Abend endet die Eintragungsfirst für das Volksbegehren. Die Initiatoren sind siegessicher. (© Foto: ddp)
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Damit fehlen den Befürwortern eines strikten Rauchverbots in der Gastronomie noch etwa 20.000 Unterschriften, um einen Volksentscheid aller Wahlberechtigten in Bayern über einen besseren Nichtraucherschutz erreichen zu können.
Damit das Volksbegehren Erfolg hat, müssen landesweit zehn Prozent der Wahlberechtigten (rund 940.000 Menschen) unterschreiben. Am Mittwoch ist die letzte Möglichkeit. Nach Angaben der Organisatoren haben viele Rathäuser in Bayern bis 20.00 Uhr geöffnet. Volksbegehren-Initiator Sebastian Frankenberger gibt sich zuversichtlich: "Ich bin mir siegessicher, dass wir es schaffen."
In einem Zeitraum von 14 Tagen konnten sich Bürger für einen umfassenden Nichtraucherschutz aussprechen. Ziel des Volksbegehrens ist nach Angaben der Organisatoren, ein generelles Rauchverbot in Gaststätten, Bars, Kneipen, Diskotheken sowie in Bier- und Festzelten zu erreichen - und zwar ohne Ausnahmeregelungen.
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(ddp-bay/bica)
Probleme beim Berliner Flughafen lange bekannt
Die neueste Antwort
oder auf Deutsch: wer sich zu weit aus dem Fenster lehnt...
Sie schreiben in Ihrem Kommentar von "anerkannten Verfahren zur Hochrechnung" . Dass diese hier nicht zur Anwendung kamen ist jetzt ja wohl offensichtlich. Wie wir jetzt wissen, dürfte zum Zeitpunkt als diser Artikel entstand, die Million schon weit überschritten gewesen sein. Die 920000 waren eine rein politisch motivierte Zahl.
Danach schreiben Sie "Glauben Sie ernsthaft, dass die Journalisten hier blöd genug sind, einfach etwas ungefragt zu übernehmen"? Ich hatte es nicht für möglich gehalten. Bis vor kurzem hielt ich die Süddeutsche noch für ein kritische und objektive Zeitung. Zumindest für die Bayern-Redaktion trifft dies nicht (mehr) zu.
Nein, ich will nicht zum Ausdruck bringen, dass Raucher Rassisten sind (wie kommen Sie darauf?)
Mein Kommentar bezog sich ausschließlich auf Sie und Ihre Ausführungen.
Wie andersrum?
Nichtraucher sind Rassisten????
Der Vergleich war von allen Seiten her einfach nur peinlich:
Ein freiwilliges Raucherkennzeichen für Raucherkneipen mit Apartheid zu vergleichen.
Raucherkennzeichnen sollen warnen, damit jeder NR nicht unfreiwillig in Gefahr gerät. Hat nichts mit Diskriminiung zu tun.
Raucher vor die Tür zu schicken, am besten noch weiter weg, in die Gosse, ist Diskriminierung.
"Wo ist das Problem, diesen Süchtigen ihre EXTRA gekennzeichneten Kneipen zu lassen? Und nochmal, warum suchen Gesunde unbedingt ihre Kontakte in den EXTRA gekennzeichneten Kneipen der Süchtigen?"
Das ist nicht Ihr Ernst. Glauben Sie irgendjemand schert sich um die Eckkneipe, in der ausschließlich ein paar Kettenraucher allabendlich an Ihren Kehlkopf-Karzinomen arbeiten?
Das Problem ist, dass auch in den sogenannten Raucherkneipen keine homogene Gästestruktur vorherrscht. In der Regel werden diese in gleichem Maße von Nichtrauchern besucht, weil man einen Freundeskreis oder gesellschaftliche Schichten eben doch nicht so einfach in Raucher und Nichtraucher unterteilen kann. Also hören Sie doch bitte endlich auf damit, den Nichtrauchern zu unterstellen, die Gesellschaft von Rauchern zu suchen. Man sucht die Gesellschaft zu Freunden oder Menschen mit denen man am Abend Spaß haben möchte, und kommt dabei eben auch an Raucherkneipen oft nicht vorbei. Es ist vielmehr ein untragbarer Zustand, dass man sich als Nichtraucher für die Teilnahme am sozialen Leben dem Zigarettenrauch aussetzen muss.
Dieser Zustand kann nur durch ein umfassendes Rauchverbot in der Gastronomie beendet werden. Für ein paar kleine Eckkneipen, sofern diese tatsächlich ausschließlich von Rauchern besucht werden, kann man nunmal keine Ausnahmeregelung zulassen. Die Möglichkeit einer Ausnahmeregelung würde sofort auf Kneipen mit gemischtem Puplikum angewendet werden, was die Wirte in den letzten zwei Jahren ja eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben. Sie hören das zwar vielleicht nicht gerne, aber ich muss Ihnen sagen, dass es leider nicht anders geht.
@ schlechtmensch: Einfach mal das Excelfile anschauen. Die 700 Gemeinden waren die aktuellen Werte. Für die anderen waren es nur die gesicherten alten... Es werden am Ende über 1Mio Unterschriften sein.
Wer die Bilder der RIESENSCHLANGE am Münchner Rathaus gesehen hat, glaubte das es was umsonst gibt. Und das ist richtig: Gesunde Luft!
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