Wegen einer Infektion mit der gefährlichen Vogelgrippe haben die Veterinärbehörden einen Geflügelhof im Landkreis Erlangen-Höchstadt gesperrt. Nun werden alle 160.000 Tiere auf dem Hof getötet.
Auf einem Geflügelhof in der Nähe von Erlangen ist der gefährliche Vogelgrippevirus H5N1 nachgewiesen worden. Jetzt müssen alle 160.000 Tiere auf dem Hof getötet werden, wie das bayerische Landwirtschaftsministerium am Samstag mitteilte.
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Mit der Keulung sollte noch am Abend begonnen werden. Die Infektionsquelle ist noch nicht geklärt. Der Verdachtsfall war am Freitag bei fünf Enten aufgetreten, dann waren mehr als 400 Tiere in einem Stall verendet. Erste Untersuchungen wurden am Samstag bei weiteren Tests bestätigt.
Der Betrieb in Wachenroth bei Erlangen hat den Verkauf des Fleisches, das nach dem 30. Juli ausgeliefert wurde, gestoppt. Der hochansteckende Virustyp H5N1 kann auch für Menschen gefährlich werden. Im konkreten Fall könne aber praktisch Entwarnung gegeben werden, hieß es vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV).
"Da die Tiere in einem Stall gehalten werden, gibt es so gut wie keine Gefahr für die Bevölkerung", sagte Sprecherin Ulrike Lorenz. Behörden suchen derzeit nach der Herkunft des Erregers. Da die betroffenen Küken vermutlich aus Niedersachsen stammten, hätten Veterinäre dort eine Brüterei und drei weitere Betriebe untersucht.
Es seien dabei aber keine Auffälligkeiten entdeckt worden, sagte ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums in Hannover. "Für Niedersachsen können wir Entwarnung geben. Die Ursache liegt vermutlich in Bayern", sagte er.
LBV-Sprecherin Lorenz vermutete, der Auslöser für die Vogelgrippe könnte im Futter versteckt liegen. "Wildvögel als Infizierungsquelle fallen ja diesmal aus. Aber das Futter sollte einmal untersucht werden".
(dpa)
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Die neueste Antwort
170.000 Vogelgrippe-Enten in Bayern: Geflügelhof Wichmann im Ortsteil Warmersdorf, umgeben von ungezählten Teichanlagen in der Gemeinde Wachenroth im Landkreis Erlangen-Höchstadt gelegen.
Infiziert waren:
mehrere (mindestens 3) Ställe und
Enten von Lohnmästern aus dem Landkreis Schwandorf (2 H5N1-positive Proben), die in Warmersdorf kurzzeitig aufgestallt, dann geschlachtet und weiterverarbeitet wurden.
Ursache(n) der diversen (mindestens 4) Infektionsherde?
Bestimmt nicht die trockene und warme Einstreu in insgesamt mindestens 4 Ställen!
Es gibt wohl kaum mehrere Ursachen.
Wahrscheinliche Ursache: TRäNKWASSER DES HOFES!
Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann
eMail soddemann-aachen@t-online.de
Ungezählte Teiche in dem "H5N1 Risikogebiet Wachenroth bei Erlangen im Landkreis Erlangen-Höchstadt - H5N1 Vogelgrippe durch Trinkwasser übertragbar
Die Risikobewertungen von BfR/FLI und UBA sind grundlegend falsch. Das lebensgefährliche H5N1 Vogelgrippe-Virus wird auch in Deutschland auf die Menschen via Trinkwasser übertragen werden, wie bei dem Geflügel. Jüngste Forschungsergebnisse müssen beunruhigen: Bisher musste das Virus die Bronchien und die Lunge der Menschen erreichen, um anzustecken. Jetzt infiziert es in Indonesien auch die oberen Atemwege (Schleimhäute des Rachens beim Trinken, Schleimhäute der Nase und vmtl. auch die Bindehaut der Augen sowie die Ohrtrommelfellmembran z.B. beim Duschen). In drei Fällen (Vietnam, Thailand) waren Magen und Darm durch das H5N1-Virus befallen, nicht jedoch die Bronchien und die Lunge. Das Virus muss also oral aufgenommen worden sein, z.B. beim Trinken von kontaminiertem Wasser. Das in Deutschland als Trinkwasser genutzte Grundwasser ist bei weitem nicht so unproblematisch, wie BfR/FLI und UBA falsch behaupten. Die Vireneliminationsleistung der Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Deutschland erfüllt regelmäßig nicht die Anforderungen der WHO und der USA. Herkömmliche Desinfektionsverfahren wie die Chlorung bringen wenig, weil Viruspartikel chlortolerant sind und im Rohwasser nicht einzeln, sondern verklumpt vorkommen und deshalb vom Chlor nicht erreicht werden können. Kontakt: soddemann-aachen@t-online.de