Im Bayerischen Wald wird eine Frau auf offener Straße erschossen. Als die Polizei ein Haus in der Nähe stürmt, findet sie den mutmaßlichen Täter - ebenfalls tot. Vermutlich handelt es sich um ein Familiendrama.
Im niederbayerischen Viechtach (Landkreis Regen) sind am Dienstag bei einem Gewaltverbrechen zwei Menschen gestorben. Vermutlich handelt es sich um ein Familiendrama. Da die Polizei die Leiche des mutmaßlichen Täters erst Stunden nach dem ersten Opfer fand, suchte zunächst ein Sondereinsatzkommando (SEK) nach dem vermeintlich Flüchtigen.
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Beamte einer Spezialeinheit der Polizei stürmen in Viechtach das Haus, vor dem eine schwerverletzte Frau gefunden wurde, die später ihren Verletzungen erlag. Der Täter wurde im Haus gefunden - ebenfalls tot. (© ddp)
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Zunächst war um 16.15 Uhr vor einem zweistöckigen Wohnhaus die Frau niedergeschossen worden. Der alarmierte Notarzt konnte nichts mehr für sie tun, sie war bereits tot.
Drei Schüsse
Ein Nachbar hatte am Nachmittag drei Schüsse gehört und die Polizei alarmiert. Als die Frau tot im Eingangsbereich des Hauses entdeckt wurde, vermuteten die Einsatzkräfte, dass der Täter noch in der Nähe sei und sich vielleicht in dem Wohnhaus verschanze. So wurde ein ganzer Straßenzug mit mehreren Wohn- und Geschäftsgebäuden abgeriegelt und das SEK angefordert.
Stunden später stürmte das SEK das Haus und entdeckte die Leiche des mutmaßlichen Täters. Offenbar lebten entweder der Mann oder die Frau oder auch beide in dem Gebäude.
Die 46-jährige Frau und der 49-jährige Mann waren nach ersten Erkenntnissen der Polizei ein Ehepaar. Ob die beiden noch zusammen lebten oder getrennt waren, stand indessen noch nicht fest.
Nach ersten Hinweisen handelte es sich wohl um eine Beziehungstat. Genaue Angaben zur Todesursache des Mannes machte die Polizei aber noch nicht. Details zu all diesen Fragen wollen die Ermittler erst am Mittwoch bekanntgeben. Ein Polizeisprecher verwies auf die noch laufenden Ermittlungen.
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(dpa/jab)
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Der Kabarettist Hagen Rether differenziert da so: bei Deutschen nennt man es "Familientragödie", bei Ausländern "Ehrenmord"
Ein Beispiel: Vor ein paar Wochen eskalierte in Taufkirchen bei München ein Streit bei einer Hochzeit. Mehrere Menschen wurden lebensgefährlich mit Messern verletzt.
Die 300 Hochzeitsgäste, von denen die Gewalt ausging, gehören zu einer bestimmten Volksgruppe. Sie können nachschauen, die SZ hat konsequent jeden Hinweis darauf vermieden (ich glaube, der Münchner Merkur hatte einen Nebensatz).
Menschen mit Migrationshintergrund werden relativ häufiger straffällig als Menschen ohne Migrationshintergrund. Das liegt sicherlich nicht daran, dass bestimmte ethnische Gruppen "von Natur aus" kriminell sind, aber eine Diskussion über die Ursachen findet nicht statt.
Ich kann mich auch gut an einen Politiker erinnern, der das vor nicht allzu langer Zeit in einem Wahlkampf thematisiert hat und u.a. von der SZ in die rechte Ecke gestellt wurde.
Zusammenfassend entspricht es nicht meiner Erfahrung, dass in den großen bundesdeutschen Medien bewusst das Bild von der "Ausländerkriminalität" geschürt wird.
Das hat einen einfachen Grund: Es sind Deutsche. Wären es Menschen mit nichtdeutscher Herkünft wäre es "Ausländerkriminalität". So einfach ist die Welt.
;)
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