Verkehrsunfälle Drei Motorradfahrer verunglücken tödlich

Zwei junge Biker und ein 16-jähriger Mopedfahrer sind bei Unfällen ums Leben gekommen. Der Teenager stürzte in einen Wassergraben neben der Straße, ein 21-Jähriger prallte gegen einen Baum, ein 22-Jähriger auf der A3 gegen eine Leitplanke.

Bei verschiedenen Unfällen sind auf bayerischen Straßen und Autobahnen drei junge Motorradfahrer ums Leben gekommen.

Am Montagabend ist ein 21 Jahre alter Biker im Landkreis Ansbach tödlich verunglückt. Beim Überholen kam er in einer leichten Rechtskurve auf der Staatsstraße 2253 zwischen Wippenau und Flachslanden von der Straße ab und prallte gegen einen Baum, teilte die Polizei mit. Ein Notarzt konnte ihn nicht wiederbeleben. Die Staatsstraße war für etwa drei Stunden gesperrt.

Im Kreis Landshut ist ein 16 Jahre alter Mopedfahrer in einen Wassergraben neben der Straße gestürzt und an seinen Verletzungen gestorben. Der Jugendliche war nach Polizeiangaben am Montagabend mit zwei Freunden zwischen Altfraunhofen und Geisenhausen unterwegs, als er nach rechts von der Straße abkam und in den Graben fiel. Er blieb an einem Wasserdurchlauf auf Beton liegen. Bei dem Sturz verletzte sich der Fahranfänger so schwer, dass er später im Krankenhaus starb. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

Bereits am Montagmorgen ist ein junger Motorradfahrer auf der A3 bei Wachenroth (Landkreis Erlangen-Höchstadt) gegen die Leitplanke geprallt und gestorben. Der 22-Jährige war nach Polizeiangaben nach einer Berührung mit einem Laster ins Schleudern geraten und verunglückt. Er starb noch an der Unfallstelle.

Nach Angaben des bayerischen Innenministeriums wurden im Freistaat von Januar bis einschließlich Mai 32 Motorradfahrer bei Unfällen getötet - im gleichen Vorjahreszeitraum waren 42 Menschen ums Leben gekommen.